2. Kammerkonzert: Zwischen Paten und Weissen Nächten
Nino Rota zum 100. Geburtstag
Mit Werken von Nino Rota
Musiker des Staatsorchesters Stuttgart
Einführung 30 Minuten vor Konzertbeginn im Mozartsaal, Liederhalle
ZWISCHEN PATEN UND WEISSEN NÄCHTEN
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier (1973)
Klarinette: Nicole Kern
Violoncello: Jan Pas
Klavier: Stefano Vismara
Toccata für Fagott und Klavier (1974)
Fagott: Ulrich Hermann
Klavier: Stefano Vismara
Trio für Flöte, Violine und Klavier
Flöte: Andreas Noack
Violine: Holger Koch
Klavier: Nadine Schube
Aria und Finale aus Divertimento Concertante für Kontrabass und Klavier (1968–73)
Kontrabass: Burkhard Mager
Klavier: Stefano Vismara
Nonett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass (1976)
Flöte: Andreas Noack
Oboe: Michael Kiefer
Klarinette: Michael Rathgeber
Fagott: Ulrich Hermann
Horn: Philipp Römer
Violine: Holger Koch
Viola: Gundula Vogel
Violoncello: Jan Pas
Kontrabass: Lars Jakob
Er ist unvergessen für seine Filmmusiken – Nino Rota (1911-79). Neben seiner kongenialen Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Federico Fellini (La Strada, La dolce vita, Satyricon, Roma), Francis Ford Coppola (Der Pate) oder Luchino Visconti (Die weißen Nächte, Der Leopard) hat Rota auch ein umfangreiches »ernstes« OEuvre hinterlassen: Von Opern über sinfonische Werke bis hin zur Kammermusik. Auch in diesem wenig bekannten Bereich seines Schaffens ist Rota ein wandlungsfähiger, oft geradezu verspielter Komponist, der Instrumentalisten nicht anders als Schauspieler aufs Beste in Szene setzt.