Alte Musikhochschule, Urbansplatz 2
Premiere
24. März 2012
Dauer
70 Minuten
Spielleitung:
Koen Bollen, Regie, Dramaturgie und Bühne:
Barbara Tacchini, Mitarbeit Dramaturgie:
Koen Bollen, Mitarbeit Musik:
Christoph Sökler, Mitarbeit Bühne:
Didi Müller, Beratung Kostüme:
Kerstin Hägele, Regieassistenz:
Benedict Reinhold, Linus Lutz
Junge Oper 50 + "Zeitspur"
Werkstattpräsentation
Im Alltag setzen sich Erinnerungen fest in Objekten, Gerüchen, Geschmack und Klängen. Sie bleiben dort verborgen, bis wir diesem Objekt begegnen: Erinnerungen an eine vergangene Liebe, an ein Kind, das die Mutter nicht mehr sehen darf, an eine sportliche Karriere, deren Ende mit Scham und Versagensangst verbunden ist. Was wäre, wenn es die Möglichkeit gäbe, schlechte Erinnerungen in einem Depot abzugeben, für eine bestimmte Zeit oder für immer? Wäre es eine Erleichterung? Ein Verlust? Sind wir dann noch wir selbst? Und was hieße es für die Menschen um uns herum?
Diesen Fragen stellten sich die sechzehn Teilnehmer des Spielclubs "Junge Oper 50+" und entwickelten mit selbst geschriebenen Texten und Musik den Theaterabend "Zeitspur". Nach wahren Begebenheiten...
„In mir trage ich meine früheren Gesichter,
wie ein Baum seine Jahresringe hat.
Die Summe daraus ist das, was "ich" ist.
Der Spiegel sieht nur mein letztes Gesicht,
ich spüre alle meine früheren.“
Thomas Tranströmer (aus Die Erinnerungen sehen mich)
Von und mit:
Sabina Aurich, Gerhard Barsch, Michael Barsch, Sabine Barsch, Sabine Bösel-Schuh, Helfride Gause-Groß, Isolde Halm, Francisca Janus, Nana Just, Ursula Kern, Gudrun Mack, Gabriele Muntwiler, Gabriele Roth, Susanne Rüdisühli, Irmela Schroeter, Christine Wilde
Kind: Natalie Gärtner/ Luisa Schroeter