Maria Riccarda Wesseling
Mezzosopran
Maria Riccarda Wesseling, Mezzosopran, geboren in Graubünden, Schweiz. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 2006 an der Opéra de Paris, wo sie kurzfristig am Premierenabend für Susan Graham in der Titelpartie von Glucks Iphigénie en Tauride in der Minkowski/Warlikowski-Produktion einsprang. In den vergangenen Jahren große Erfolge mit der Titelpartie in Henzes Uraufführung Phaedra, die sie in Berlin, Brüssel und London sang. Zu ihrem weiteren Repertoire gehören u.a. Hedwig in Offenbachs Rheinnixen, Malaspina in Sciarrinos Luci mie traditrici, Bianca in Zemlinskys Florentinischer Tragödie, Metella in Offenbachs La Vie parisienne, Pèlerin in Kaaia Saariahos Oper L’Amour de loin (Regie: Peter Sellars), Giulietta (Les Contes d’Hoffmann, Regie Olivier Py), Orlofsky (Die Fledermaus), Irma in Eötvös’ Le Balcon und Hermione in Grétrys Andromaque in Paris, bei den Schwetzinger Festspielen und am Festival de Radio France. In St. Gallen trat sie als Marie (Wozzeck) auf. In der Spielzeit 2011/12 debütiert Wesseling in Stuttgart als Marguerite in Fausts Verdammnis.