Informationen
Opernhaus
Dauer
I. und II. Akt: ca. 1 Std. 40 Min
Pause: ca. 30 Min
III. Akt: ca. 50 Min
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
März 2012
21.03.2012 19:00 - 22:00 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 20 / 29,50 / 39 / 48 / 60 / 72 / 84 €
25.03.2012 18:00 - 21:00 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 15 / 21,50 / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 €
28.03.2012 19:30 - 22:30 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 20 / 29,50 / 39 / 48 / 60 / 72 / 84 €
Mai 2012
21.05.2012 19:30 - 22:30 Uhr | Besetzung | iCal | Kartenbestellung
26.05.2012 19:00 - 22:00 Uhr | Besetzung | iCal | Kartenbestellung
Juni 2012
01.06.2012 | Besetzung | iCal | Kartenbestellung
08.06.2012 | Besetzung | iCal | Kartenbestellung
Besetzung
Montag, 21.05.2012, 19:30 Uhr
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Musikalische Leitung: Giuliano Carella, Regie: Markus Dietz, Bühne: Franz Lehr, Mitarbeit Bühne: Christof Piaskowski, Kostüm: Anna Eiermann, Chor: Michael Alber, Licht: Reinhard Traub, Video: Judith Konnerth, Dramaturgie: Angela Beuerle, Albrecht Puhlmann

Conte di Walter: Konstantin Gorny, Rodolfo: Dmytro Popov, Federica d'Ostheim: Marina Prudenskaja, Wurm: Attila Jun, Miller: Tito You, Luisa: Alexia Voulgaridou, Laura: Sylvia Rena Ziegler

Luisa Miller

Von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


"Es ist ein großartiges Drama, voller Leidenschaft und theatralisch sehr effektvoll", schreibt Verdi an den Librettisten Salvatore Cammarano über Schillers bürgerliches Trauerspiel Kabale und Liebe. Verdis 1849 in Neapel uraufgeführte Oper Luisa Miller ist jedoch keine Vertonung dieses Schauspiels - sie ist eine italienische Oper eigenen Zuschnitts, die die Grundkonflikte des Schiller'schen Dramas mit ihren Mitteln in neuer Weise erzählt. Das bürgerliche Milieu des Stoffes inspiriert Verdi zu einer Hinwendung zur Welt des Privaten, die ihn zu einer ganz neuen emotionalen Beweglichkeit und Intimität in der musikalischen Zeichnung der Charaktere führt. Die politische Brisanz des Schauspiels erscheint in der Oper als Thematisierung grundlegender ethisch-moralischer Werte, die in dem konfliktträchtigen Verhältnis zweier Väter zu ihren Kindern schließlich in die Katastrophe führt.
 
Unter dem Gedanken: "Lügenhafte Verhältnisse sind schlimmer als offene Gewalt", und in einem Bühnenraum, der Wahrheit und Lüge gleichermaßen dient, erzählt Regisseur Markus Dietz diese Oper. Das Scheitern der Luisa an einer von Lügen und Intrigen gesteuerten Welt wird dabei zugleich zum Scheitern dieser Welt angesichts der Lauterkeit Luisas.
Bildergalerie
Video


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PRESSESTIMMEN
Südwest Presse
Unter dem jungen dänischen Dirigenten Thomas Søndergård, der mit dem tadellosen Staatsorchester straff, kräftig und zündend den Verdi anpackt, singen Ensemble und Chor mit Furor, zwingend, laut – und gut.
Mannheimer Morgen
Vor allem Dmytro Popov bezirzt hier mit seinem strahlenden leicht geführten Tenor von berückendem Timbre.
Heilbronner Stimme
Man erlebt eine Aufführung, die szenisch überzeugt, musikalisch mitreißt und obendrein das Publikum in Begeisterung setzt. Schon der Bühnenraum des Ende 2009 verstorbenen Franz Lehrs sorgt für szenische Dichte. Regisseur Markus Dietz nutzt die räumliche Vorlage, um die Handlung erhellend und fesselnd zu erzählen und arbeitet die unausweichliche Tragik des Geschehens zusätzlich mit subtiler Detailfreude und Fantasie heraus.