Renée Morloc
Mezzosopran
Renée Morloc erhielt ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule Stuttgart und am Mozarteum Salzburg. Ihr Operndebut gab die Altistin am Nationaltheater Mannheim als „Siegfried“-Erda. Mannheim und Hannover waren Stationen ihrer Festengagements, seit 1996 gehört die Sängerin dem Ensemble der Rheinoper Düsseldorf an. Ihr Repertoire umfaßt in erster Linie die dramatischen Alt-Partien Wagners, Richard Straussʻ und Verdis. So sang sie Amneris (Aida), Quickly (Falstaff), Ulrica (Ballo) und Azucena (Trovatore). Seit Beginn ihrer Karriere singt sie in zahlreichen „Ring“-Neuproduktionen insbesondere die Partien Fricka, Waltraute, Erda, sowie Brangäne in Tristan. Zu ihren wichtigsten Partien zählen ferner Amme (Frau ohne Schatten) und Klytämnestra (Elektra) von Richard Strauss. Gastspiele führen Renée Morloc an viele große europäische Opernhäuser wie die Hamburgische Staatsoper, DOBerlin (Waltraute, Mary, Ulrica), nach Helsinki, an die Semperoper Dresden, nach Tokyo, La Monnaie Brüssel, Monte Carlo und Montpellier.
2007 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen als Larina (Onegin) unter Leitung von Daniel Barenboim in der Regie von Andrea Breth. Neben der Oper pflegt Renée Morloc ein umfangreiches Konzertrepertoire, für das sie weltweit gefragt und das in zahlreichen Einspielungen dokumentiert ist. 2011/12 singt Renée Morloc in Stuttgart die Kabanicha in Katja Kabanova sowie Klytemnästra in Elektra.