Als der mannstollen Sumpfnymphe Platée der höchste aller Götter einen Heiratsantrag macht, ahnt sie nicht, dass Jupiter und seine Männer lediglich einen üblen Streich im Sinn haben, der Jupiters Göttergattin Juno von ihrer Eifersucht kurieren soll. Die große Hochzeitsparty gipfelt in einer grotesken Enthüllung im Zeichen der Folie – der Torheit selbst–, die mit ihren Gesängen nicht nur Freude und Leid auf den Kopf stellt.
Jean-Philippe Rameaus Platée wurde 1745 am Hof von Versailles uraufgeführt. Die Partitur seines komödiantischen Meisterwerks ist reich an originellen und verblüffenden Einfällen. Nicht zuletzt die Entscheidung, die weibliche Titelrolle für einen Tenor zuschreiben, sorgt nach wie vor für Heiterkeit.
Öffentliche ProbeTermin wird noch bekannt gegeben.
Für diese Veranstaltung gibt es kostenfrei Karten in der Theaterkasse (Theaterpassage) und an der Tageskasse (Opernhaus).
Einführungsmatinee
Sonntag, 17. Juni 2012, 11.00 Uhr im Opernhaus, Foyer 1. Rang
Weitere Infos und Karten
Nach(t)gespräche
Der Produktionsdramaturg gibt Antworten auf Fragen der Zuschauer im Anschluss an die Vorstellung:
- Freitag, 6. Juli 2012
- Montag, 9. Juli 2012
- Freitag, 13. Juli 2012