Impressionen
Informationen
Opernhaus
Premiere
9. Juni 2001
Dauer
I. und II. Akt: ca. 1 Std. 45 Min.
Pause: ca. 30 Min.
III. und IV. Akt: ca. 1 Std. 25 Min
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
Dezember 2011
20.12.2011 19:00 - 22:30 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 €
25.12.2011 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 67 / 83 / 100 / - €
Januar 2012
05.01.2012 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 €
08.01.2012 15:00 - 18:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 €
13.01.2012 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 53 / 65 / 78 / 91 €
17.01.2012 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / 48 / 60 / 72 / 84 €
21.01.2012 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 53 / 65 / 78 / - €
26.01.2012 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / 48 / 60 / 72 / 84 €
Februar 2012
06.02.2012 19:00 - 22:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / 48 / 60 / 72 / 84 €
Spielzeitbesetzung
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Musikalische Leitung: Uwe Sandner, Willem Wentzel, Regie, Bühne und Kostüme: Nigel Lowery, Licht: Pat Collins, Chor: Johannes Knecht, Dramaturgie: Juliane Votteler

Graf: Shigeo Ishino, Gräfin: Catriona Smith, Simone Schneider, Susanna: Pumeza Matshikiza, Figaro: André Morsch, Cherubino: Diana Haller, Sophie Marilley, Marcellina: Helene Schneiderman, Hilke Andersen, Bartolo: Karl-Friedrich Dürr, Roland Bracht, Basilio: Heinz Göhrig, Curzio: Roberto Ortiz, Barbarina: Yun-Jeong Lee, Antonio: Mark Munkittrick, Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Figaros Hochzeit

Le nozze di Figaro

Von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Am Hochzeitsmorgen von Figaro und Susanna.
Susanna eröffnet Figaro, dass ihr Dienstherr, der Graf, Figaros Beförderung sowie eine großzügige Mitgift an eine Bedingung knüpft: Susanna soll sich ihm noch vor der Hochzeitsnacht hingeben. Da Figaro um seine Stellung fürchten muss, wagt er keinen direkten Protest. Doch es sind weniger seine Intrigen als die klugen Listen Susannas und der Gräfin, die am Ende eines »tollen Tages« den Grafen zum Aufgeben bewegen.

Mozart selbst suchte sich 1786 Beaumarchais’ verbotenes Theaterstück Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit aus und verwandelte es in die vielleicht geistreichste und bewegendste musikalische Komödie der Operngeschichte.
HANDLUNG
1. TEIL
Figaro, der Kammerdiener des Grafen, ist erfreut, dass der Graf ihm und Susanna, der Zofe der Gräfin, ein Bett zur Hochzeit schenken will und ihnen außerdem ein Zimmer im Schloss zur Verfügung stellt. Susanna gesteht ihm ihre Angst, dass sie dem Grafen, der ihr seit einiger Zeit nachstellt, durch das nah an seinen Gemächern gelegene Zimmer leichter ausgeliefert sei. Figaro sagt dem Grafen den Kampf an. Marcellina, die Haushälterin von Doktor Bartolo, will Figaro zwingen, sie (und nicht Susanna) zu heiraten, da er ihr in einem Schuldvertrag einst die Ehe versprochen hat. Bartolo sagt aus alter Feindschaft mit Figaro seine Hilfe zu. Der Page Cherubino stürzt in Susannas Zimmer. Sie soll für ihn bei der Gräfin bitten, da der Graf ihn aus dem Schloss verjagen will, nachdem er ihn bei dem jungen Mädchen Barbarina entdeckt hat. Als der Graf ins Zimmer kommt, versteckt sich Cherubino. Der Graf verspricht Susanna Geld für eine Liebesnacht. Als Basilio, das Faktotum des Grafen, überraschend ins Zimmer tritt, versteckt sich der Graf ebenfalls. Basilio unterstellt Susanna und der Gräfin eine Liebelei mit Cherubino und provoziert so den Grafen, der empört aus seinem Versteck tritt. Susanna fällt vor Angst in Ohnmacht. Der Graf entdeckt Cherubino, wird aber in seiner Wut durch Figaros Eintreten unterbrochen, der ihn in das Nebenzimmer bittet, wo einige Landarbeiter auf die Eröffnung der Hochzeitsfeierlichkeiten durch den Grafen warten. Doch zum Ärger aller verschiebt der Graf die Feierlichkeiten. Unter dem Vorwand der Begnadigung schickt der Graf Cherubino in den Krieg.

Die Gräfin ist in eine Depression versunken, weil sie die Liebe des Grafen verloren hat. Als Susanna ins Zimmer kommt, befragt die Gräfin sie zu den Avancen des Grafen. Bald taucht Figaro auf mit dem Plan zu einer Intrige: Der Graf soll von einem Stelldichein der Gräfin mit einem angeblichen Liebhaber erfahren, so dass seine Eifersucht ihn von Susanna ablenkt. Außerdem soll Susanna ihn zu einem Treffen im Garten bitten, zu dem dann der als Mädchen verkleidete Cherubino erscheinen und so den Graf bloßstellen wird. Susanna und die Gräfin willigen ein. Cherubino wird verkleidet. Als plötzlich der Graf auftaucht, versteckt die Gräfin Cherubino im Kabinett und weigert sich, ihrem Gatten die Kabinettür zu öffnen. Als der wutentbrannte Graf mit der Gräfin das Zimmer verlässt, um Werkzeug zum Aufbrechen der Tür zu holen, springt Cherubino aus dem Fenster und Susanna schlüpft in sein Versteck. Aus Angst vor der Brutalität des Grafen gesteht die Gräfin schließlich ein, wer im Kabinett versteckt ist, und bittet um Gnade für Cherubino. Doch da tritt Susanna aus dem Versteck und der Graf muss sich zerknirscht bei seiner Frau entschuldigen. Figaros zweiter Versuch, den Grafen zum Beginn der Hochzeitsfeierlichkeiten zu bewegen, wird durch den Gärtner unterbrochen, der sich beklagt, dass jemand aus dem Fenster in sein Blumenbeet gesprungen sei. Zur Rettung der Situation behauptet Figaro, er sei es gewesen. Bartolo und Marcellina kommen hinzu. Sie fordern, dass Figaro Marcellina heiraten solle, da er ihr seine Schulden nicht zurückgezahlt habe. Eine Gerichtsverhandlung wird angesetzt.

 
2. TEIL
Susanna verspricht, im Einvernehmen mit der Gräfin, dem Grafen ein Rendezvous, zu dem dann die Gräfin in Susannas Kleidern erscheinen soll. Als Susanna Figaro zuflüstert, dass sein Prozess schon fast gewonnen sei, wird der Graf jedoch wieder misstrauisch und schwört erneut, Figaros Heiratspläne zu durchkreuzen. Marcellinas Anliegen soll ihm dabei behilflich sein. Cherubino wird derweil von Barbarina als Mädchen verkleidet, damit er im Schloss untertauchen kann. Die Gräfin wartet auf Neuigkeiten von Susanna und beschließt, ihr Schicksal aktiv in die Hand zu nehmen. Bei der Gerichtsverhandlung erkennen Marcellina und Bartolo in Figaro ihren Sohn. Damit sind die Pläne des Grafen zunichte gemacht. Susanna, die die Schulden Figaros begleichen will, kommt hinzu und findet Figaro in Marcellinas Armen. Aber das Missverständnis ist schnell geklärt. Die Gräfin schreibt zusammen mit Susanna eine erneute Aufforderung an den Grafen zum Stelldichein. Als einige Mädchen, darunter auch der verkleidete Cherubino, der Gräfin Blumen bringen, wird Cherubino entdeckt. Barbarina rettet die Situation, indem sie Cherubino zum Mann erbittet. Vor versammeltem Volk findet schließlich die Doppelhochzeit von Susanna und Figaro und Marcellina und Bartolo statt. Während alle anderen feiern, findet der Graf die briefliche Aufforderung zum Rendezvous im Garten.
Figaro erfährt durch Barbarina von dem Stelldichein. Wütend geht er fort, trotz aller Beteuerungen Marcellinas, die nicht an die Untreue Susannas glaubt. Marcellina beklagt das Los der Frauen und warnt Susanna. Susanna provoziert Figaro durch eine Arie über ihre Sehnsucht nach ihrem Geliebten. Figaro reagiert mit einem Ausbruch, in dem er das Geschlecht der Frauen beschimpft. Cherubino sucht derweil Barbarina, findet aber die Gräfin, die er für Susanna hält. Er wird zudringlich und der Graf, der das beobachtet, will ihn ohrfeigen, trifft aber den auf der Lauer liegenden Figaro. Beim Schäferstündchen mit Susanna erkennt der Graf in seiner Sinnestrunkenheit nicht, dass es sich in Wahrheit um die Gräfin handelt. Figaro, der Susanna an der Stimme erkannt hat, spielt dem Grafen zusammen mit Susanna eine Liebesszene mit der Gräfin vor. Der eifersüchtige Graf ruft Zeugen herbei. Doch mit dem Hinzutreten der wahren Gräfin fliegt die Verwechslung auf und der Graf muss seine eigene Schuld und Untreue öffentlich eingestehen. Er bittet seine Frau um Verzeihung.