Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf

Die Kartenbestellung im Saalplan basiert auf der Software Java. Aktuell wird die Ausführung dieser Software durch den Browserhersteller (z.B. Mozilla Firefox) auf Ihrem PC möglicherweise blockiert (Sie sollten daher immer die neueste Java-/Browser-Version installiert haben).

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine der Staatstheater Stuttgart können als Zahlungsmittel für den Kauf von Eintrittskarten, Abonnements und Merchandisingartikeln der Staatstheater Stuttgart verwendet werden.
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und können bis auf Widerruf ohne zeitliche Begrenzung eingelöst werden. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle Restguthaben werden wieder als Geschenkgutschein ausgegeben.
Beim Online-Kauf ist das Einlösen von Geschenkgutscheinen derzeit nicht möglich. Bitte nutzen Sie dazu unsere alternativen Vertriebswege.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Mit Kreditkartenzahlung (VISA, Master, AMEX) oder per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren (Nicht bei Neukunden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den telefonischen Kartenservice [0711. 20 20 90] ).
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Informationen
Opernhaus
Wiederaufnahme
14. Juli 2017
Dauer
I. und II. Akt: ca. 1 Std. 20 Min.
Pause (nach dem II. Akt): ca. 25-30 Min.
III. Akt: ca. 50 Min.
Besetzung
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Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling, Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne: Jens Kilian, Kostüme: Anja Rabes, Video: Chris Kondek, Choreographische Mitarbeit: Andrea Böge, Licht: Reinhard Traub, Chor und Kinderchor: Johannes Knecht

Colin: Ed Lyon, Die Maus: Sébastien Dutrieux, Nicolas, Colins Koch: Arnaud Richard, Chick, Freund von Colin: Daniel Kluge, Alise, Chicks Freundin: Sophie Marilley, Isis, Freundin von Chloé: Nozuko Teto, Der Priester / Pégase / Seneschall: Marcel Beekman, Chloé: Rebecca von Lipinski, Coriolan: Padraic Rowan, Schuppentier / Apotheker: Dirk Schmeding, Doktor Mangemanche: Roland Bracht, Der Direktor der Waffenfabrik: Karl-Friedrich Dürr, Jesus: Mark Munkittrick, Das Mädchen: Jeanne Seguin, Die Katze: N. N. , Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Kinderchor der Oper Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Der Schaum der Tage

L'Écume des jours (nach Boris Vian)

von Edison Denisov
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


»INTERNATIONAL DIAGHILEV AWARD 2013«
(BESTE OPERNPRODUKTION)

Boris Vian, der Jazzer, Chansonnier und Autor, publizierte 1946 den Roman L‘Écume des jours, eine surrealistisch verfremdete, elegisch-tragische Liebesgeschichte. Nach Vians frühem Tod stieg das Buch in den 1960er/70er Jahren zum Kultbuch einer Generation junger Leser auf. So fiel es auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs auch dem Komponisten Edison Denisov in die Hände. Denisov hat in seinem Schaffen die Errungenschaften der westlichen Avantgarde auf ganz persönliche Weise reflektiert. Seine 1986 uraufgeführte Opernfassung des Romans durchsetzt melodisch beseelte Szenen voll kammermusikalischer Intensität mit musicalnahen Chor- und Chansoneinlagen und zitiert die Jazzlegende Duke Ellington.

NACH(T)GESPRÄCHE

Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!

EINFÜHRUNG

Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

REINGEHÖRT!

Hier haben Sie die Möglichkeit, Wissenswertes zum Stück und zu dieser Inszenierung zu erfahren.

@ Oper Stuttgart | Foto: A.T. Schaefer
Bildergalerie
PRESSESTIMMEN
Ausgewählte Pressestimmen zur Premiere am 01.12.2012
Stuttgarter Nachrichten, 03.12.2012
„Mit Edison Denisovs ‚Der Schaum der Tage‘ gelingt der Oper Stuttgart ein umjubelter Theatercoup.“

„Nur wer die Sehnsucht kennt“ von Susanne Benda
Stuttgarter Zeitung, 03.12.2012
„Vergleichbar Beeindruckendes hat man lange nicht gehört und gesehen, auch in Stuttgart nicht. Das Premierenpublikum wollte die Mitwirkenden gar nicht mehr von der Bühne lassen.“  

„Aalpastete im Zwölftonsound“ von Frank Armbruster

The New York Times, 05.12.2012
Edison Denisov's “opera ‘L’Écume des jours’ triumphed over the weekend in a new production at the Staatstheater Stuttgart.”

„Soviet-Era Opera Finds a Niche in Stuttgart“ von George Loomis
DIE ZEIT, 06.12.2012
„In Stuttgart wird Edison Denisovs Oper ‚Der Schaum der Tage‘ nach Boris Vian grandios rehabilitiert.“

“Sartre und die Hausmaus” von Volker Hagedorn

Südwest Presse, 03.12.2012
„Die Staatsoper glänzt.“

„Es jazzt und flirrt“ von Otto Paul Burkhardt

Esslinger Zeitung, 03.12.2012
„Das erstaunliche Werk […] feierte nun im Stuttgarter Opernhaus umjubelte Premiere, ingeniös inszeniert von Intendant Jossi Wieler und seinem Regie-Sozius Sergio Morabito, kongenial dirigiert vom neuen Generalmusikdirektor Sylvain Cambreling.“

„Die Sendung mit der Maus“ von Martin Mezger
Südwest Presse, 03.12.2012
„Mit Edison Denisovs „Der Schaum der Tage“ hat Stuttgarts Staatsoper eine famose Entdeckung gemacht – surreal, jazzig, vibrierend.“

„Es jazzt und flirrt“ von Otto Paul Burkhardt

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.12.2012
„Sylvain Cambreling gelingt es (…) mit dem glänzend disponierten Orchester und den Sängern alle nur denkbaren Feinheiten und Farben der Musik zum Leuchten zu bringen. Hervorragend.“

„Es ist schwer, noch mal davonzukommen“ von Gerhard Rohde

BR Klassik "Allegro", 03.12.2012
„Sylvain Cambreling koordiniert ein glänzendes Ensemble mit Ed Lyon und Rebecca von Lipinski an der Spitze.“

"'Der Schaum der Tage' von Edison Denisov", von Volkmar Fischer
Die Welt, 03.12.2012
„Zwischen schillernder Sartre-Parodie und Wagner-Zitaten, munterer Zeitoper und Musical-Revue haben Jossi Wieler, Sergio Morabito und ein im Graben befeuernd zärtlicher Sylvain Cambreling den ‚Schaum der Tage‘ zum vergnüglich oszillierenden Opernabend aufgeschlagen. […] Mit präzisem Witz und herrlichen Effekten. Das Publikum dankte begeistert.“


„Bis der Husten euch scheidet“ von Manuel Brug

Südwest Presse, 03.12.2012
„Das Staatsorchester unter Sylvain Cambreling bringt diesen wahnwitzigen, turbulenten, doch sehr lyrischen Denisov-Kosmos mit brillanter Präzision und mitreißender Spielfreude zum Klingen.“

„Es jazzt und flirrt“ von Otto Paul Burkhardt

Neue Zürcher Zeitung, 03.12.2012
Es gelang Sylvain Cambreling „dem Stuttgarter Klangkörper eine ungeahnte farbliche Sinnlichkeit, luzide Transparenz und atmosphärische Verdichtung abzuringen.“

„Die Geburt des Orchesters“ von Marco Frei

Die deutsche Bühne (online), 03.12.2012
„Wir sehen und hören staunend zu! Begeisterter Jubel in Stuttgart.“

„Der Wahnsinn lauert überall“ von Joachim Lange

DIE ZEIT, 06.12.2012
„Komik und Trost, Trauer und Wahnwitz werden eins.“

“Sartre und die Hausmaus” von Volker Hagedorn


ZUSAMMENFASSUNG
Colins Appartement wird von zwei Sonnen erhellt, denn: Colin liebt das Licht. Colin ist jung und er hat das Geld. Sein Freund Chick hat kein Geld aber eine Freundin: die reizende Alise. Alise ist die Nichte von Nicolas, Colins neuem Koch. Colin kann nur hoffen, dass Nicolas noch andere Nichten hat, denn: „Ich habe solche Lust mich zu verlieben!“ Auf einer Party wird ihm Chloé vorgestellt, und die Liebe trifft ihn wie ein Blitz: „Sind Sie von Duke Ellington arrangiert?“ Zu den Klängen des gleichnamigen Blues von Ellington kommt es zu einer ersten Umarmung. Bald wird Traumhochzeit gefeiert. Doch in Chloés Lunge wächst eine Seerose. Um sie abzutöten, muss sie ständig von Blumen umgeben sein. Die Blumen treiben Colin in den Ruin, nachdem sein Vermögen bereits durch die Hochzeit und seine Großzügigkeit Chick gegenüber, dem er die Heirat mit Alise ermöglichen wollte, geschrumpft ist. Chick, ein bekennender Existenzialist, hat das Geld nicht für die Hochzeit sondern für Erstausgaben, Manuskripte und alte Pfeifen des großen Jean-Sol Partre ausgegeben. Er trennt sich von Alise. Doch Alise hat seinen Herzausreisser entwendet, und sie ist entschlossen, diese gefährliche Waffe auch zu benutzen.  Chloés Zustand verschlechtert sich. Colin muss mittlerweile jede Arbeit annehmen. Er erlebt nun die dunkle Kehrseite der Gesellschaft. Doch Colin zögert nicht, durch die Hölle zu gehen, denn er liebt nicht mehr das Licht, er liebt Chloé.
VIDEO ZUR INSZENIERUNG


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Video: Thiemo Hehl | Foto: A.T. Schaefer
EIN PROBENBESUCH


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Video: Thiemo Hehl | Foto: A.T. Schaefer
HANDLUNG
1. AKT

1. BILD
Bei Colin. Colin teilt seiner Hausmaus mit, dass er Chick, seinen besten Freund, der in notorischen Geldnöten steckt, zum Abendessen eingeladen hat. Colins neuer Koch Nicolas bereitet eine Aalpastete nach dem Rezept des Meisterkochs Gouffé vor.
Chick erscheint. Da Chick außer den Schriften des Starphilosophen Jean-Sol Partre wenig liest, hält er Gouffé zunächst für das gleichnamige Opfer eines spektakulären Mordfalls.
Zu Colins Überraschung stellt sich heraus, dass Nicolas und Chick eine gemeinsame Bekannte haben: Alise, Chicks Freundin, ist die Nichte von Nicolas. Nicolas hält von den
philosophischen Neigungen und Bekanntschaften Alises wenig.
Colin präsentiert Chick sein Pianocktail: Jeder Note, die man auf der Klaviatur anschlägt, entspricht etwas Hochprozentiges oder ein Aroma. Chick mixt zwei Drinks auf den Titel »Solitude«.
Die Aalpastete wird serviert. Colin erzählt, wie Nicolas dem Aal den Garaus gemacht hat. Dann erkundigt er sich nach Alise. Chick berichtet, wie er Alise bei einem Vortrag des großen Jean-Sol Partre kennengelernt und noch am selben Abend mit ihr geschlafen hat. Er lädt Colin zu einem Besuch der Eisbahn ein, wo er sich mit Alise am nächsten Vormittag verabredet hat. Colin verspricht, mit Nicolas zu kommen. Er hofft, dass Nicolas noch andere Nichten hat.

INTERMEZZO 1 – Colin träumt vom Mädchen seiner Träume.

2. BILD
Auf der Eisbahn. Chick stellt Colin seine Freundin Alise vor. Colin und Alise sind sich sympathisch, aber am meisten schwärmt Alise von Onkel Nicolas. Dieser kommt an der Seite einer neuen Eroberung: Isis. Isis lädt alle zur Geburtstagsparty ihres Hündchens ein.
Ein tragischer Unfall ruft einen Priester und acht Reinigungsknappen auf den Plan.

INTERMEZZO 2 – Colin wäre gern verliebt.

3. BILD
Auf der Geburtstagparty von Isisʼ Hündchen. Alise und Chick streiten sich: Chick meint, auf eine Heirat mit Alise verzichten zu müssen, da er seine beschränkten Geldmittel in seine Partre-Sammlung stecken müsse. Colin versucht zu schlichten. Da stellt ihm Isis ihre Freundin Chloé vor. Chloé trägt den Namen eines Foxtrotts, den Duke Ellington weltberühmt gemacht hat. Die Liebe trifft Colin wie ein Blitz.

4. BILD
In der Stadt. Colin und Chloé treffen sich. Eine rosa Wolke hüllt sie ein. Chloé schlägt einen Schaufensterbummel vor. Doch die Werbung mit Sex- und Gewaltszenen missfällt ihr. Auf einer Parkbank wagen sie ihren ersten Kuss.


2. AKT
Colin fiebert seiner Traumhochzeit entgegen.

5. BILD
Die beiden Ehrenschwulen Pégase und Coriolan sind mit den Hochzeitsvorbereitungen
ebenso spät dran wie die drei Freundinnen Chloé, Alise und Isis.

INTERMEZZO 3 – Colin und Chloé heiraten.

6. BILD
Auf der Hochzeitsreise geraten Colin, Chloé und Nicolas in die Kupferminen. Ein schuppiges Tier erschreckt Chloé, doch Nicolas erklärt, es handle sich um einen Arbeiter in Schutzkleidung. Colin und Chloé fühlen sich belästigt.

7. BILD
Nach der Rückkehr hat Chloé Schmerzen in der Brust und die Hausmaus verletzt sich bei ihrem Versuch, die trüb gewordenen Flurkacheln zu polieren. Chloé bittet Colin, die Musik aufzulegen, die er liebt. Gemeinsam lassen sie sich von Duke Ellington verzaubern.
Da tritt Doktor Mangemanche herein. Bei der Untersuchung Chloés glaubt er, in ihrer linken Brust »eine komische Musik« zu vernehmen. Besorgt stellt er ein Rezept aus und mahnt zu dessen Befolgung.

INTERMEZZO 4 – Sollte es sich bei Chloés Erkrankung um eine Seerose handeln?

8. BILD
In der Apotheke. Auf Drängen der beiden Freunde Colin und Chick schreitet der Apotheker zur sofortigen Arzneimittelherstellung. Colin bemerkt, dass die vielen Blumen, mit denen auf Anraten des Arztes Chloé stets zu umgeben ist, sein Vermögen aufzehren, nachdem er bereits einen erheblichen Teil an Chick verschenkt hatte, um diesem die Hochzeit mit Alise zu ermöglichen. Doch Chick hat alles für Erstausgaben sowie abgelegte Pfeifen und Kleidungsstücke von Jean-Sol Partre ausgegeben.

9. BILD
Chloé ist operiert worden. Aber nun wird auch ihre rechte Lunge von einer Seerose angegriffen. Um sie mit frischen Blumen versorgen zu können, muss Colin Arbeit finden.


3. AKT

10. BILD
Beim Bewerbungsgespräch in der Waffenfabrik. Als der Direktor erfährt, dass Colin aus Liebe zu einer kranken Frau, die »zu nichts mehr nütze ist«, Geld verdienen muss, weist er ihn in das Geheimnis der Waffenproduktion ein.

11. BILD
Alise besucht Colin. Sie ist verzweifelt, weil Chick sie aus der gemeinsamen Wohnung geworfen hat. Sie fragt sich, warum sie Colin nicht früher begegnet ist. Colin versucht sie zu trösten, doch es ist zu spät.

INTERMEZZO 5 – Der Seneschall befehligt seine acht Schutzmannen zu einer Steuereintreibung.

12. BILD
Die Schutzmannen massakrieren Chick.

INTERMEZZO 6 – Alise hat gewählt: Weil Chick nicht mehr mit ihr leben will, wird sie Partres Bücher verbrennen.

13. BILD
Chloé ist gestorben. Ein Priester spendet Glaubenszuversicht. Jesus wäscht seine Hände in Unschuld.

INTERMEZZO 7 – Ein junges Mädchen singt das Lied von der Rue Traversière.

14. BILD Epilog.
Die Maus kann Colins Leiden nicht länger ertragen. Ihr gelingt es, die Katze zu überreden, sie umzubringen: sie darf ihren Kopf in das Maul der Katze legen, und diese verspricht zuzubeißen, sobald ihr jemand auf den Schwanz tritt, denn »sie benötigt einen kurzen Reflex«. Es nähert sich eine singende Schar blinder Mädchen.