Liederhalle, Beethovensaal
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
Januar 2013
27.01.2013 11:00 - 12:45 Uhr
- / 18 / 20 / 24 / 28 / 32 €
28.01.2013 19:30 - 21:15 Uhr
- / 15,50 / 18 / 22 / 25 / 29 €
3. Sinfoniekonzert: Zweigestirn
Mozart und Denisov
Mit Werken von Denisov und Mozart
Saxophon: Gerald Preinfalk
Musikalische Leitung: Michael Schønwandt
Staatsorchester Stuttgart
Einführung 45 Minuten vor Konzertbeginn im Silchersaal, Liederhalle
EDISON DENISOV
KONZERT FÜR ALT-SAXOPHON UND ORCHESTER (1992)
1. LENTO – AGITATO – LENTO
2. TRANQUILLO
3. INQUIETO
4. MODERATO (VARIATIONEN ÜBER EIN THEMA VON SCHUBERT)
CA. 38 MIN.
- PAUSE -
WOLFGANG AMADEUS MOZART
SINFONIE NR. 41 C-DUR KV 551 »JUPITER« (1788)
1. ALLEGRO VIVACE
2. ANDANTE CANTABILE
3. MENUETTO. ALLEGRETTO
4. MOLTO ALLEGRO
CA. 35 MIN.
Zwei Fixsterne des diesjährigen Programms: Mozart und Denisov. Biografisch verbindet den »Wiener Klassiker« und den 1929 in Sibirien geborenen und 1996 in Paris verstorbenen russischen Komponisten wenig. Doch zählte Mozart zu Denisovs »Hausgöttern«, was sich auch in seiner Gabe, transparente Klangwelten von geradezu klassischer Durchsichtigkeit zu schaffen und in einer stets von einem Hauch Melancholie gefärbten Heiterkeit ausdrückt. Das Saxophon als Soloinstrument in seinem großen Konzert kommt seiner Neigung entgegen, klangfarbliche Chimären zu gestalten: Chamäleonartig schmiegt es sich in die Melodie eines Schubert-Impromptus, das sich wie eine Erinnerung durch das Konzert zieht. In seiner letzten Sinfonie mit dem Beinamen »Jupiter« konzentriert sich der gesamte Mozart-Kosmos: Aus dem Widerspiel von menschlicher Innerlichkeit und schicksalhafter Größe erwächst ein Werk, das die Gegensätze von Vergangenheit und Zukunft aufzuheben scheint.
Michael Schønwandt ist seit 2007 Erster Gastdirigent der Oper Stuttgart. Von 2000 bis 2011 war er Musikdirektor der Königlichen Kapelle und der Königlich Dänischen Oper in Kopenhagen, seit 2010/11 leitet er die Niederländische Radio-Kammerphilharmonie.