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Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Tickets aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze.
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Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrem Ticket entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können.

Informationen zum Online-Verkauf

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und haben eine Gültigkeit von drei Jahren nach Ausstellungsdatum. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes des Gutscheines ist nicht möglich. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle vorhandene Restguthaben werden in Form eines Restwertgutscheines ausgegeben. Eine nachträgliche Anrechnung eines Gutscheins auf einen bereits getätigten Kauf ist leider nicht möglich. Geschenkgutscheine können nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen eingelöst werden.
Abonnement eGutscheine
Ihre eGutscheine sind unter Ihrer persönlichen Kundennummer hinterlegt, sobald Ihnen Ihre Abonnementunterlagen zur Verfügung stehen.
eAbonnementgutscheine = Geldbetrag nach Freigabe einer Abonnementvorstellung
  • Gültigkeit bis Ende der Folgespielzeit
  • einsetzbar für alle Vorstellungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eWahlabonnementschecks = 15% Preisvorteil für alle Schauspiel-Repertoirevorstellungen im Schauspielhaus
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eErmäßigungsgutscheine = 20% Ermäßigung auf den Tageskassenpreis einer Repertoirevorstellung (wird über das System mit 0,00 € ausgewiesen)
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

So lösen Sie Ihre eGutscheine ein:
Melden Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundennummer über Ihren Account an. Wählen Sie Ihre Eintrittskarte(n) aus und akzeptieren Sie die AGB. Darauffolgend erscheinen Ihre ausgewählten Gutscheinnummern unter „Gutschein“.  Aktivieren Sie die Einlösung und die automatische Zuordnung über „Gutscheine einlösen“. Änderungen der Gutscheinauswahl sind über „Gutschein zurücknehmen“ möglich. Nun prüfen Sie Ihre Eingaben und bestellen Ihre Karten.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Ab Beginn des Kartenvorverkaufs können print@home-Tickets direkt online gekauft und selbst ausgedruckt werden. Wir senden Ihnen Ihre Eintrittskarten als PDF mit einer Auftragsbestätigung per E-Mail zu. Dieser Buchungsservice steht Ihnen kostenlos bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn zur Verfügung. Print@home-Eintrittskarten werden durch Auswahl der Versandoption "print@home" im Rahmen des Buchungsprozesses generiert. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Versandoption eine Personalisierung jeder Karte mit Name, Vorname und Geburtsdatum der tatsächlichen Besucher erforderlich ist. Nur personalisierte Karten werden vom VVS (Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart) in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis als Fahrausweis anerkannt. Wir empfehlen Ihnen, die Eintrittskarten umgehend auszudrucken und anschließend die PDF-Datei auf Ihrer Festplatte zu speichern, damit Sie diese gegebenenfalls erneut ausdrucken können. Bitte schützen Sie die ausgedruckten Karten vor Nässe und Beschmutzung.

Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Mit Kreditkartenzahlung (VISA, Master, AMEX) oder per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren (Nicht bei Neukunden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den telefonischen Kartenservice [0711. 20 20 90] ).
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Informationen
Opernhaus
Premiere
25. März 2018
Dauer
I. + II. Akt: ca. 1 Std. 20 Min.
Pause: ca. 25-30 Min.
III. Akt: ca. 40 Min.
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
März 2018
25.03.2018 18:00 - 20:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / - / 83 / 100 / 116 € / G
28.03.2018 19:00 - 21:45 Uhr | Besetzung
9 / 15 / 21,50 / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
Musikalische Leitung: Giuliano Carella, Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne: Jens Kilian, Kostüme: Teresa Vergho, Licht: Mariella von Vequel-Westernach, Chor: Christoph Heil

Don Pasquale: Enzo Capuano, Doktor Malatesta: André Morsch, Ernesto: Ioan Hotea, Norina: Ana Durlovski, Carlotto: Marko Špehar , Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart
31.03.2018 19:00 - 21:45 Uhr | Besetzung
9 / 17,50 / 25,50 / - / 50 / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
Mai 2018
04.05.2018 19:30 - 22:15 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
- / 17,50 / 25,50 / 38 / 50 / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
29.05.2018 19:30 - 22:15 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 15 / 21,50 / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
Juni 2018
02.06.2018 19:30 - 22:15 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 17,50 / 25,50 / 38 / 50 / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
Besetzung Mär 2018 - Jun 2018
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Musikalische Leitung: Giuliano Carella, Marco Comin, Regie und Dramaturgie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne: Jens Kilian, Kostüme: Teresa Vergho, Licht: Mariella von Vequel-Westernach, Animationsfilm: Studio Seufz, Chor: Christoph Heil

Don Pasquale: Enzo Capuano, Doktor Malatesta: André Morsch, Ernesto: Ioan Hotea, Yijie Shi, Norina: Ana Durlovski, Carlotto: Marko Špehar , Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Don Pasquale

von Gaetano Donizetti
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Altersempfehlung für Schulklassen


Eine Reihe sich überstürzender Orchesterschläge im fortissimo – in die anschließende Stille hinein erhebt ein einziges Cello seine Stimme: und uns ergreift der ganze Zauber einer Sommernacht! Ganz am Ende, viele Verirrungen und Katastrophen später, hören wir diese Melodie noch einmal, diesmal als Liebeslied zu Gitarrenklängen, das ein junger Mann seiner Liebsten darbringt: »willst Du mich sterben sehen – unerhört?« Eine traurigere und bittere Komödie als die vom gealterten Don Pasquale, der sein Leben lang auf Mehrung seines Reichtums und seiner Macht über andere bedacht war, der seinen Neffen enterbt, weil dieser eine andere Frau heiraten möchte, als er für richtig hält, der in die Fänge eines zwielichtigen Therapeuten und dessen skrupelloser Komplizin gerät, und dessen wohlabgeschirmtes Dasein in einem Strudel der Gewalt versinkt, gibt es nicht.

Der 45-jährige Donizetti fühlt Krankheit und Tod herannahen, als er dieses Stück für Paris, die Hauptstadt des Luxus und der Moden, komponiert. Er verausgabt sich in einer der überströmendsten, glänzendsten und poetischsten Opernpartituren, die die italienische Oper je geschaffen hat. Er, dessen tragische Opern immer wieder den Absolutheits- und Glücksanspruch des Individuums im Untergang gefeiert hatten, entdeckt nun die bürgerliche Kehrseite des Individualismus: den Egoismus und seine Kälte. Die Uraufführung im Januar 1843 wurde zum Triumph, der dieses Stück bis heute begleitet.
Mit dem Staatsopernchor Stuttgart
Thema

#OPERNBLOG

Mehr Texte, Bilder, Ton- und Videodokumente zur Produktion finden Sie im Blog der Oper Stuttgart auf operstuttgart.wordpress.com

NACH(T)GESPRÄCH

Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!
  • Mittwoch, 28. März 2018
  • Samstag, 31. März 2018

EINFÜHRUNG

Werkeinführung
Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.
Hier können Sie sich aber auch bereits im Vorfeld und bequem zu Hause auf Ihren Theaterbesuch einstimmen und Wissenswertes zur Inszenierung erfahren - als Stream oder als Download:
@ Audio-Mitschnitt: Oper Stuttgart | Foto: Martin Sigmund
Bildergalerie
PRESSESTIMMEN

PRESSESTIMMEN

zur Premiere am 25.03.2018
Stuttgarter Nachrichten, 27.03.2018
„Die große Akribie und Präzision, mit denen Wieler und Morabito das Personal definieren, spiegelt ganz exzellent das Staatsorchester unter Giuliano Carellas Leitung: Viele rhythmische Figuren wirken so konturscharf, als seien sie gemeißelt, man hört exzellente solistische Passagen (Cello, Trompete), und auf oft geradezu zauberhafte Weise vermählt der italienische Dirigent Motorik und Melodie.“

Ana Durlovski, die spielt wie befreit, die ihren exaltierten Charakter und dessen Tun nahtlos mit dem Zierwerk ihrer Partie verquickt – was auch deshalb exzellent funktioniert, weil sie die vielen virtuosen Koloraturen ihrer Partie mit einer oft kaum glaubhaften Mühelosigkeit einfach so vor sich hin singt. Neben ihr gibt André Morsch als Malatesta einen Strippenzieher von Graden: aalglatt, intrigant, auch stimmlich ungemein wendig – ein Gestaltwandler, wie er im Buche steht.“

„Schluss mit lustig“ von Susanne Benda
Stuttgarter Zeitung, 27.03.2018
„[…] liebenswürdig und trickreich inszeniert [von Jossi Wieler und Sergio Morabito].“

Über Enzo Capuano: „eine Idealbesetzung“

Wieler und Morabito, als Duo gerne doppelbödig denkend, [spielen] mit der Historie des Stücks.
 
Marko Špehar [spielt die Figur des fast ganz stummen Notars] mit einer schwebenden Robustheit und Kauzigkeit […], die ihn als Protagonist für jede Marthaler-Inszenierung empfiehlt.“

„Magical Mystery Tour“ von Mirko Weber
Münchner Merkur, 27.03.2018
„Mehr Mitleid, mehr Tragikomödie war mutmaßlich noch nie bei Donizettis Opus, das hier eine Shakespeare-hafte Weitung erfährt.“

„Wie Enzo Capuano seine Finger präzise unterspielt, wie er in der kleinen Geste eine Geschichte erzählt, wie er Mini-Pointen platziert, auch vokal nie draufdrückt, dabei einen soignierten Herrn schildert, der lange am Abgrund der Fassungslosigkeit bleibt, um dann doch hineinzustürzen, ist große Singschauspielkunst. Enzo Capuano und Wieler/Morabito finden im symbiotischen Zusammenwirken zu einer Charakterstudie, die vieles ist: subtil, mit delikatem Humor und vor allem glaubwürdig.“

Über Ana Durlovski und die Figur der Norina: „[…]eine Vorstadt-Domina, deren Stimmkunst (aber nur, wenn sie Lust hat) ein Feuerwerk in Kaltfarben produziert.“

„Donizettis Buffa hätte ein Rausschmeißer sein können. Wer das erwartete, hat das Genre nicht verstanden: Dank Stuttgart bewegen sich die Belcanto-Meister auf den Höhen von Mozarts Menschenkunst.“

„Seine letzte Chance“ von Markus Thiel
Frankfurter Rundschau, 27.03.2018
„Norina zeigt sich zunächst im Chic einer klassischen Schlampe, die die fantastische Sängerdarstellerin Ana Durlovski wie immer zu maximaler Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit erweckt.“

Ioan Hoteas Tenor ist sensationell und in höchsten Höhen mit schwindelig machender Leichtigkeit unterwegs.“

„Makellos die Stuttgarter Solo-Trompete.“

„Don Pasquale lacht nicht mit“ von Judith von Sternburg
Südwest Presse, 27.03.2018
Über den Animationsfilm der Agentur Seufz: „[…] diese Ouvertüre mit einem trickigen „Was – vielleicht – bisher geschah“: ein fabelhafter Einstieg.“

„Das Staatsorchester unter Giuliano Carella bietet zu all dem in bester Spiellaune den je nachdem rasanten bis sangseligen, oft hinreißend doppelbödigen Soundtrack.“

Über die Inszenierung: „Kurzum, ein Kunststück. Intendant Jossi Wieler und Sergio Morabito zaubern an der Oper Stuttgart aus einer scheinbar altbackenen Komödie auf intelligente Weise jede Menge zündende, makabre und berührende Momente heraus.“

„Hippiebunter Traum von Liebe“ von Otto Paul Burkhardt
Esslinger Zeitung, 27.03.2018
„Ein wunderbarer Animationsfilm des Studios Seufz zeigt zur Ouvertüre Don Pasquales Flower-Power-Jugend (als heutiger 70-Jähriger gehört er zur 68er-Generation), bestens abgestimmt auf die Dramaturgie und die Slapstick-Qualitäten von Donizettis hoch inspirierter Musik.“

Über Enzo Capuano: „In souveräner Kenntlichkeit spielt er den Firmenboss, der jederzeit Bella Figura macht, wenn er Geschäftspartner an die Wand klatscht, am eigenen Gefühlshaushalt aber scheitert. Und er singt mit unglaublich eloquentem, beweglichem Bass: eine Idealbesetzung.“

„Riesiger Applaus am Ende, vor allem für Sängerinnen, Sänger und Inszenierung.“

„Bitter und böse, brisant und brillant“ von Martin Mezger
Ludwigsburger Kreiszeitung, 27.03.2018
Jossi Wieler und Sergio Morabito haben Donizettis zündende Opera buffa, die auf einem schon seit der Antike beliebten Komödienstoff basiert, scharfsinnig aufgemöbelt.“

Ana Durlovskis gestochene Koloraturen sind schwindelerregend, ihr Debüt als Norina gehört zu den zahlreichen Glanzrollen der mazedonischen Sopranistin an der Stuttgarter Oper in den letzten Jahren. Auch Enzo Capuanos samtiger Bass als Don Pasquale und der junge Rumäne Ioan Hotea als Ernesto verkörpern ihre Rollen glänzend. Beide beherrschen das flüssige Parlando, und Hoteas Spinto-Tenor flammt bei seiner Arie ‚E se fia che‘, in der er sich im Indianerkostüm aus Liebesschmerz in ein fernes Land wegträumt, gleißend auf.“

„Bekifft ins Unvermeindliche“ von Dietholf Zerweck
Heilbronner Stimme, 27.03.2018
„Das Staatsorchester Stuttgart sprüht unter der Leitung von Giuliano Carella vor Begeisterung und Energie.“

„Der Staatsopernchor (Einstudierung: Christoph Heil) glänzt sängerisch wie beschwingt schauspielernd auf allerhöchstem Niveau.“

„Die Regie und die Dramaturgie von Jossi Wieler und Sergio Morabito folgt minutiös der musikalischen Vorlage, schafft überzeugende, abwechslungsreiche Bildfolgen, verdichtet Bewegungen der rotierenden Elemente zu immer neuen Durch- und Einblicken ins Scheitern des tragischen Helden, bis zu symbolhaft ausweglosen Nur-schwarz-Wänden.“

Ana Durlovski kostet stimmlich wie als bühnenwirksame Schauspielerin alle Facetten dieser Person aus, die immer mehr alle und alles beherrscht – und alles bekommt, was sie will. […] Ihr zur Seite begeistert Bariton André Morsch als hinterhältig-intriganter Doktor Malatesta […].“

„In den Fängen der Norina“ von Ulrich Enzel
Reutlinger Generalanzeiger, 27.03.2018
„Der Schlussbeifall war so ausufernd, dass ihn der fallende Vorhang abwürgen musste.“

„[…] [eine] Produktion, bei der eine alte Story durch einen frischen Blick überraschte, getragen von einer erstklassigen musikalischen Darstellung.“

„Wie gewohnt imponierte der wendige Chor, doch am meisten stachen die grandiosen Solisten hervor, die nicht nur fabelhaft sangen, sondern auch großartige Schauspieler waren.“

Über Ana Durlovski: „Die Sopranistin aus Mazedonien hat eine vollkommen natürlich erscheinende Stimmführung, die ihr ermöglicht, die vielfältigen Koloraturen völlig unangestrengt und dabei noch rund hervorzubringen.“

„Eine souveräne Interpretation des verschlagenen Doktor Malatesta gab Bariton André Morsch.“

„Ein Hagestolz mit Vergangenheit“ von Monique Cantré
HANDLUNG

HANDLUNG

Der zwanzig Jahre alte Pasqualino lernt Nina kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch Pasqualinos Vater, ein reicher Unternehmer, droht, ihn zu enterben, wenn er sich nicht von Nina trennt. Pasqualino entscheidet sich für ein Leben im Dienst der Firma.
 
1. Teil
 
Fünfzig Jahre sind vergangen. Aus Pasqualino ist Don Pasquale geworden. Das Familienerbe konnte er bedeutend vermehren. Er ist unverheiratet geblieben. Einziger noch lebender Verwandter ist sein Neffe Ernesto. Dieser entzieht sich allen Versuchen Pasquales, ihn zum Juniorchef aufzubauen. Pasquale konnte für Ernesto sogar eine schwerreiche Erbin als Ehefrau gewinnen. Als Ernesto diese Heirat aus Liebe zu einer mittellosen Witwe, einer gewissen Norina, ablehnt, wird er von seinem Onkel enterbt und verstoßen. Vergeblich versucht Ernesto, seine Entscheidung rückgängig zu machen: Wenn er Norina kein Leben in Luxus bieten kann, würde er doch lieber auf sie verzichten! Sein Onkel bleibt hart. Ernesto will Europa verlassen und sich in der Fremde eine neue Identität aufbauen.
 
Um sicherzustellen, dass sein Vermögen niemals in die Hände seines verschwenderischen Neffen gerät, hat Don Pasquale entschieden, selbst zu heiraten und leibliche Erben zu zeugen. Unterstützt wird er dabei von Doktor Malatesta, der einzigen Person, die sein Vertrauen genießt. Malatesta hat versprochen, eine Braut nach Pasquales Vorstellungen ausfindig zu machen und preist schließlich seine eigene Schwester an, die Klosterschülerin Sofronia. Diese sei unerfahren und gefügig genug, um keine eigenen Ansprüche an das Eheleben zu stellen. Don Pasquale ist entzückt. Was er nicht ahnt: Malatesta ist gar kein Doktor und verfolgt ganz andere Interessen. Die angebliche Sofronia ist nicht seine Schwester, sondern seine Komplizin Norina. Norina hatte sich bereits einen reichen jungen Mann geangelt: Ernesto, dem sie vorgaukelte, verwitwet zu sein. Als sie von Malatesta erfährt, dass Ernesto enterbt wurde, ist sie schnell bereit, die ihr von Malatesta zugedachte Rolle der Klosterschülerin Sofronia zu übernehmen und mit Pasquale eine Scheinehe einzugehen. Mit von der Partie ist Malatestas Cousin Carlotto, der die Rolle des Notars spielen wird.
Malatesta führt Sofronia bei Pasquale ein. Das völlig verschreckte Mädchen ist ganz nach Pasquales Geschmack. Der von Malatesta mitgebrachte Notar (alias Carlotto) setzt den Heiratsvertrag auf. Doch es fehlt ein zweiter Trauzeuge. Da verschafft sich der verstoßene Ernesto völlig überraschend Zutritt. Verdutzt erkennt er in Sofronia Norina, wird aber von Malatesta mit sanfter Gewalt genötigt, als zweiter Trauzeuge zu firmieren. Damit ist die Ehe zwischen Pasquale und Sofronia scheinbar rechtsgültig.
 
Ab jetzt übernimmt Sofronia das Kommando. Als Pasquale sein Kontrollverlust und seine Demütigungen allmählich bewusst werden, ist es bereits zu spät. Mit ihrer Willensstärke und Erotik erzwingt Sofronia seinen absoluten Gehorsam.
 
2. Teil
 
Sofronia-Norina hat ihre, Malatestas und Carlottos Sippe in Pasquales Haus geholt. Als Don Pasquale von seiner Ehefrau Zärtlichkeit erzwingen will, versetzt sie ihm eine Ohrfeige. Pasquale spürt, dass er sich aus eigener Kraft nicht aus seiner Hörigkeit wird befreien können. Sofronia überträgt ihm ihre Familienpflichten, um selber ausgehen zu können. Nachdem sie das Haus verlassen hat, fällt Pasquale ihre heimliche Verabredung zu einem nächtlichen Rendezvous in die Hände. Nun ist er zur Scheidung entschlossen. Er vertraut sich seinem vermeintlichen Schwager Doktor Malatesta an : Er will die Ehebrecherin mit ihrem Geliebten im Garten verhaften lassen. Malatesta rät entschieden davon ab, die Polizei einzuschalten, die Rufschädigung durch einen solchen Skandal sei für Pasquale und ihn selbst zu groß. Doch Pasquale ist nicht davon abzubringen. Erst als Malatesta vorschlägt, zur Selbstjustiz zu greifen, lässt Pasquale sich umstimmen.
 
Im völlig aufgewühlten Pasquale brechen verschüttete Erinnerungen auf. Er kann sich auch wieder an den Namen der jungen Frau erinnern, in die er sich vor fünfzig Jahren so rettungslos verliebt hatte: Nina. Das Liebesgeflüster Sofronias und ihres Liebhabers reißt ihn in die Gegenwart zurück. Er versucht, seine Frau in flagranti zu stellen, doch der Liebhaber kann entwischen und Sofronia streitet alles ab. Malatesta versucht, Pasquale dazu zu überreden, seinen Neffen als Universalerben einzusetzen und ihm die Ehe mit Norina zu gestatten. Nur diese abgebrühte Witwe sei fähig, Sofronia zuverlässig in die Schranken zu weisen und aus dem Haus zu treiben. In seiner Verzweiflung willigt Pasquale ein. Die Masken können fallen: Sofronia und Norina sind ein und dieselbe Frau.
TRAILER

TRAILER ZUR PREMIERE 2017/18


© Video: Tobias Dusche | Foto: Martin Sigmund, 2018