Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und haben eine Gültigkeit von drei Jahren nach Ausstellungsdatum. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes des Gutscheines ist nicht möglich. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle vorhandene Restguthaben werden in Form eines Restwertgutscheines ausgegeben. Eine nachträgliche Anrechnung eines Gutscheins auf einen bereits getätigten Kauf ist leider nicht möglich. Geschenkgutscheine können nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen eingelöst werden.
Abonnement eGutscheine
Ihre eGutscheine sind unter Ihrer persönlichen Kundennummer hinterlegt, sobald Ihnen Ihre Abonnementunterlagen zur Verfügung stehen.
eAbonnementgutscheine = Geldbetrag nach Freigabe einer Abonnementvorstellung
  • Gültigkeit bis Ende der Folgespielzeit
  • einsetzbar für alle Vorstellungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eWahlabonnementschecks = 15% Preisvorteil für alle Schauspiel-Repertoirevorstellungen im Schauspielhaus
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eErmäßigungsgutscheine = 20% Ermäßigung auf den Tageskassenpreis einer Repertoirevorstellung (wird über das System mit 0,00 € ausgewiesen)
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

So lösen Sie Ihre eGutscheine ein:
Melden Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundennummer über Ihren Account an. Wählen Sie Ihre Eintrittskarte(n) aus und akzeptieren Sie die AGB. Darauffolgend erscheinen Ihre ausgewählten Gutscheinnummern unter „Gutschein“.  Aktivieren Sie die Einlösung und die automatische Zuordnung über „Gutscheine einlösen“. Änderungen der Gutscheinauswahl sind über „Gutschein zurücknehmen“ möglich. Nun prüfen Sie Ihre Eingaben und bestellen Ihre Karten.
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Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
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Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
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Bezahlung
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Rückgaben / Umtausch
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Ausgezeichnet!

Die Oper Stuttgart

Opernhaus des Jahres 2016

OPER STUTTGART IST "OPERNHAUS DES JAHRES"
ANNA VIEBROCK IST "BÜHNENBILDNERIN DES JAHRES" UND "KOSTÜMBILDNERIN DES JAHRES"

KRITIKERUMFRAGE 2016 DER „OPERNWELT“

Foto ©Martin Sigmund
„Diversität szenischer und musikalischer Handschriften, Stabilität im Ensemble und Betrieb – mit dieser Mischung lassen sich Berge versetzen“, so resümiert die Fachzeitschrift „Opernwelt“ das Ergebnis ihrer diesjährigen Befragung von 50 Opernkritikerinnen und -kritiker aus dem In- und Ausland, bei der die Oper Stuttgart zum „Opernhaus des Jahres“ gekürt wurde. Als Begründung nannten Kritiker unter anderem ein „schier konkurrenzlose Premierenserie“ (Markus Thiel, Münchner Merkur/Opernwelt), „Intensität, Aufführungsdichte, Repertoirepflege“ (Eleonore Büning, FAZ) und schlicht: „eine sensationelle Spielzeit“ (Claus Ambrosius, Rhein-Zeitung).
"Die Puritaner" in der Ausstattung von Anna Viebrock, Foto © A. T. Schaefer
Die der Oper Stuttgart seit vielen Jahren aufs Engste verbundene Bühnen- und Kostümbildnerin Anna Viebrock erhielt für ihre Ausstattung von Bellinis Die Puritaner an der Oper Stuttgart – sowie für die Ausstattung von Rossinis Viaggio a Reims am Opernhaus Zürich – sowohl den Titel „Bühnenbildnerin des Jahres“ als auch „Kostümbildnerin des Jahres“.

Opernintendant Jossi Wieler: "Die Ernennung zum ,Opernhaus des Jahres‘ gilt dem gesamten Haus. Der Geist, der damit ausgezeichnet und gewürdigt wird, entsteht über die Kunst und die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Künstlern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aller Gewerke und Abteilungen. Er ist geprägt von dem Bewusstsein einer gemeinschaftlichen Verantwortung. Das Engagement jedes einzelnen belebt diesen Geist. So gelingt es uns, die kollektive Kunstform Oper in höchster Qualität täglich immer wieder neu erlebbar zu machen. Unseren Zuschauerinnen und Zuschauern danke ich für ihre Offenheit und Wissbegier, mit der sie unserer Arbeit begegnen und diese begleiten."
Jossi Wieler zum "Opernhaus des Jahres"

"OPERNHAUS DES JAHRES" 2016

INTENDANT JOSSI WIELER ÜBER DIE BEDEUTUNG DER AUSZEICHNUNG



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Premieren 2015/16

Eine

„schier konkurrenzlose Premierenserie“

2015/16

Verdienstorden für Jossi Wieler
Oper Stuttgart

VERDIENSTORDEN FÜR JOSSI WIELER

MINISTERPRÄSIDENT WINFRIED KRETSCHMANN HAT 22 VERDIENTEN PERSÖNLICHKEITEN DEN NEUGESTALTETEN VERDIENSTORDEN DES LANDES BADEN-WÜRTTEMBERG VERLIEHEN, DABEI AUCH JOSSI WIELER, INTENDANT DER OPER STUTTGART. DIE GEEHRTEN HÄTTEN HERAUSRAGENDES GELEISTET UND SEIEN ECHTE VORBILDER, SO KRETSCHMANN.

Als einer der renommiertesten  Regisseure des Musik- und  Sprechtheaters, seit 2011 Intendant der Oper Stuttgart verleiht Jossi Wieler der Stuttgarter Bühne ein unverwechselbares  Profil, national  wie international. Mehr zur Biographie hier.
Konrad-Wolf-Preis 2016

KONRAD-WOLF-PREIS 2016

AUSZEICHNUNG FÜR NICOLA HÜMPEL DURCH DIE AKADEMIE DER KÜNSTE

Die Akademie der Künste verleiht den Konrad-Wolf-Preis 2016 an die Regisseurin Nicola Hümpel von Nico and the Navigators. Die Verleihung des Preises, der mit 5.000 Euro dotiert ist, findet am 13. September statt. Die Jury bestand aus den Akademie-Mitgliedern Nele Hertling, Reinhild Hoffmann und Barrie Kosky.

„Seit ihren Anfängen beschäftigen sich Nico and the Navigators mit den Absurditäten und Abgründen menschlicher Verhaltensrituale. Sie schaffen skurrile Bilder, in denen die Körper der Navigatoren in einer eigenen Bewegungs-sprache zur Erzählung werden. Im Zusammenspiel finden sich auf vielfältige Weise Schauspieler, Tänzer, Sänger, Musiker, Architekten und Bildende Künstler, die aus unterschiedlichen Ländern kommen und ihre je eigenen Erfahrungen mitbringen. Dies ist die Basis, auf der Nicola Hümpel ihre Recherche und Improvisationsarbeit beginnt. In den bewegten Bühnenräumen von Oliver Proske entstehen die Geschichten, oft entscheidend strukturiert durch den Einsatz von Musik. Mit ihren ‚radikal-poetischen Denklandschaften‘ richten sie, wie Nicola Hümpel sagt, ‚ihren intimen Blick wie durch ein Vergrößerungsglas auf die Keimzelle menschlicher Widersprüche. Dabei wollen sie Urfragen nach dem Menschsein stellen, ohne Antworten zu geben‘.“ (Nele Hertling)

Am 24. April 2016 hatte Nico Hümpels Neuinszenierung Reigen von Philippe Boesmans an der Oper Stuttgart Premiere. Die Aufzeichnung der Produktion steht noch bis November 2016 als Video on demand auf The Opera Platform zur Verfügung.
DER FAUST

DEUTSCHER THEATERPREIS "DER FAUST" FÜR ANDREA BRETH

AUSZEICHNUNG FÜR DIE INSZENIERUNG "JAKOB LENZ"

Mit dem deutschen Theaterpreis DER FAUST wurde in diesem Jahr Andrea Breth für ihre Stuttgarter Inszenierung von Wolfgang Rihms Kammeroper Jakob Lenz, einer Ko-Produktion mit der Brüsseler Oper La Monnaie und der Staatsoper Berlin, in der Kategorie „Regie Musiktheater“ ausgezeichnet. Mit diesem bedeutenden Preis werden Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist.

Die Inszenierung der in Wien lebenden NESTROY-Preisträgerin feierte im Oktober 2014 an der Oper Stuttgart Premiere. In der für drei Protagonisten, sechsstimmiges Vokalensemble und Kammerorchester komponierten Oper nach der berührenden Novelle von Georg Büchner lotet der Komponist die Ängste und Ekstasen des an Schizophrenie erkrankten Dichters und Goethe-Zeitgenossen Jakob Lenz aus. Seit der Uraufführung 1979 ist das Werk zu einer der am häufigsten gespielten zeitgenössischen Opern avanciert. Die Musikalische Leitung der Stuttgarter Neuproduktion hatte der Franzose Franck Ollu inne. Martin Zehetgruber entwarf den Bühnenraum, Eva Dessecker die Kostüme. Der österreichische Bariton Georg Nigl interpretierte die Titelpartie; an seiner Seite sangen der britische Bassbariton Henry Waddington (Oberlin) und der britische Tenor John Graham-Hall (Kaufmann).

Intendant Jossi Wieler: „Ich freue mich sehr, dass Andrea Breths hervorragende Inszenierung von Jakob Lenz durch die Verleihung des FAUST-Preises gewürdigt wurde. Sie hat mit dem gesamten Team unglaublich konzentriert und präzise gearbeitet. Die Aufführungen, die wir erlebt haben, belegen das sehr eindrucksvoll. Georg Nigl gelang im engen Zusammenwirken mit Andrea Breth ein bewegendes und zutiefst bestürzendes Rollenporträt der Figur des Jakob Lenz. Sehr gefreut hat mich, dass Andrea Breth vier der sechs Stimmen mit Mitgliedern unseres Opernstudios besetzt hat. Für sie war die Arbeit mit einer derart genau hinhörenden und hinschauenden Regisseurin besonders wichtig. Das Stuttgarter Publikum war hingerissen von dieser Produktion. Die letzte Vorstellung der Serie haben wir wegen der immensen Kartennachfrage auch live ins benachbarte Kammertheater übertragen.“

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Opernwelt Kritikerumfrage 2015

AUSZEICHNUNGEN BEI DER KRITIKERUMFRAGE DER OPERNWELT 2015

"So ist die Oper Stuttgart das dritte Haus [neben Frankfurt und Mannheim], das in der vergangenen Spielzeit besonders beeindruckte."

Bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt wurde Andrea Breths Inszenierung JAKOB LENZ als Aufführung des Jahres ausgezeichnet. Georg Nigl wurde in Verbindung mit dieser Inszenierung zum Sänger des Jahres gekürt. Auch den Titel der Wiederentdeckung des Jahres kann die Oper Stuttgart für sich verbuchen: BERENIKE, KÖNIGIN VON ARMENIEN
(IL VOLOGESO)
Oper Stuttgart, Foto: B. Uhlig

JAKOB LENZ

INSZENIERUNG VON ANDREA BRETH
GEORG NIGL IN DER TITELROLLE

"Andrea Breths im Wortsinn wahn-sinnige, auf der großen Bühne gespenstisch zugespitzte Deutung von «Jakob Lenz», der Kammeroper des 26-jährigen Wolfgang Rihm, wurde zur Aufführung des Jahres gewählt. In Georg Nigl hatte die Regisseurin einen Sängerdarsteller, der sich dem ausweglosen Alpdruck, den inneren Schrecken der Titelfigur mit schonungsloser Intensität auslieferte."

Albrecht Thiemann (Ensemblekultur oder: Was bleibt von 2014/15? / Die Bilanz der Spielzeit im Urteil von 50 Kritikern. In Opernwelt, Jahrbuch 2015)
Oper Stuttgart, Foto: A.T. Schaefer

BERENIKE, KÖNIGIN VON ARMENIEN (IL VOLOGESO)
INSZENIERUNG VON JOSSI WIELER
UND SERGIO MORABITO

Als persönlichen Favoriten resümmiert Gerhard R. Koch (Frankfurt, FAZ) "Jommellis «Berenike» in Stuttgart als Beleg, welch grandioses Musiktheater auch abseits des Mainstreams existiert".

"Niccolò Jommelli (1714-1774) «mischte italienische und französische Elemente nicht mehr oder weniger, sondern anders als Gluck und Traetta – nur dass Gluck besser auf der Klaviatur der Medien spielte und sich gezielter international vermarketete» (OW 4/2015). Zu  Jommellis 200. Geburtstag setzten Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Stuttgart «Berenike, Königin von Armenien» (mit Ana Durlovski in der Titelpartie) in Szene: mit charakteristischer Genauigkeit und leiser Ironie. Die musikalische Leitung hatte Gabriele Ferro." Redaktion Opernwelt (Opernwelt-Bilanz zur Wiederentdeckung des Jahres)
Kulturpreis
Oper Stuttgart, Foto: Martin Sigmund

KULTURPREIS BADEN-WÜRTTEMBERG

AUSZEICHNUNG FÜR INTENDANT JOSSI WIELER

Der Intendant der Stuttgarter Oper, Jossi Wieler, ist mit dem Kulturpreis Baden-Württemberg 2015 ausgezeichnet worden. Der Kulturpreis wird alle zwei Jahre von der Baden-Württemberg Stiftung und den Volksbanken Raiffeisenbanken verliehen. Die Preisverleihung findet am 9. Juni im TOLLHAUS in Karlsruhe statt.

„Mit Jossi Wieler wird eine Künstlerpersönlichkeit ausgezeichnet, die seit vielen Jahren dem Land durch ihre Arbeit auf das Engste verbunden ist“, begründet Staatssekretär Jürgen Walter, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Kulturpreis, die diesjährige Wahl des Hauptpreisträgers. Der Stiftungsrat zeichnet mit Jossi Wieler einen Künstler aus, „dem es gelingt, in seinen Arbeiten das Gesellschaftliche und das Psychologische zu vereinen“. Wieler sei zudem in seiner Arbeitsweise und seinem aufklärerischen Humanismus beispielgebend. Der Kulturpreis Baden-Württemberg wird in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs standen Leistungen in der Sparte „Darstellende Kunst“. Der Hauptreis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Autorenumfrage der Deutschen Bühne 2014

JOSSI WIELER UND SERGIO MORABITO ALS
BESTE OPERN-REGISSEURE AUSGEZEICHNET

Bei der Autorenumfrage der Fachzeitschrift „Die deutsche Bühne“ belegten Jossi Wieler und Sergio Morabito in der Kategorie „Herausragender Regie-Beitrag zur aktuellen Entwicklung der Oper“ den ersten Platz.

Diese Auszeichnung wurde dem Regie-Duo hauptsächlich für ihre Inszenierung von Mark Andres Oper wunderzaichen verliehen, die am 2. März 2014 an der Oper Stuttgart ihre Uraufführung erlebte. Detlef Brandenburg, Chefredakteur der Deutschen Bühne: „Wielers Nennung ist keine große Überraschung, er ist womöglich der erfolgreichste Opernregisseur der letzten 20 Jahre.“

Jossi Wieler zeigte sich über die Auszeichnung hocherfreut: „Ein Großprojekt wie Mark Andres Oper wunderzaichen ist normalerweise nur im Rahmen eines Festivals möglich. Dass es uns gelungen ist, dieses hochkomplexe und -komplizierte Musiktheater bei uns in Stuttgart im laufenden Repertoirebetrieb zu realisieren, zeugt von der Qualität und der Besonderheit dieses einzigartigen Hauses. Ich freue mich ungemein, dass sich unser Mut und unsere Anstrengung für diese musiktheatrale Kostbarkeit gelohnt haben und öffentlich honoriert wurden: Alle Vorstellungen waren nahezu ausverkauft – das ist eine kleine Sensation!“

Kritikerumfrage 2013 "Opernwelt"

KRITIKERUMFRAGE 2013 DER "OPERNWELT":

STUTTGARTER ENSEMBLEMITGLIED DIANA HALLER IST NACHWUCHSSÄNGERIN DES JAHRES

Die „Nachwuchssängerin des Jahres 2013“ kommt aus Stuttgart. Die junge kroatische Mezzosopranistin Diana Haller, seit 2010/11 im Solistenensemble der Oper Stuttgart, wurde von den Opernkritikern der Fachzeitschrift „Opernwelt“ für ihre Interpretation der Titelpartie in Rossinis La Cenerentola in der Regie von Andrea Moses mit diesem Prädikat ausgezeichnet.
Diana Haller war in der Spielzeit 2009/10 zunächst im Opernstudio der Oper Stuttgart engagiert und wurde anschließend direkt ins Solistenensemble übernommen. Seitdem begeisterte sie Publikum und Kritiker gleichermaßen u.a. als Berta im Barbier von Sevilla, als Cherubino in Figaros Hochzeit, als Prinz Orlofski in der Fledermaus, als Fenena in Nabucco sowie als Oberto und später als Ruggiero in Alcina.

Diana Haller: „Ich bin vollkommen überwältigt – diese Auszeichnung ist für mich eine große Ehre und eine wunderbare Bestätigung meiner Arbeit! Ich danke Andrea Moses für ihre großartige Unterstützung während der Proben. Jossi Wieler und Eva Kleinitz danke ich für ihr Vertrauen und dafür, dass sie mir die Chance gegeben haben, an diesem Haus eine solche Partie zu singen. Mein ganz besonderer Dank gilt aber auch meinen Lehrerinnen Brigitte Fassbaender und Dunja Vejzović sowie meiner Solorepetitorin Dorothea Schwarz – ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“

Regisseurin Andrea Moses: „Ich freue mich riesig für und mit Diana Haller! Mit dieser jungen Sängerin zu arbeiten war für mich als Regisseurin eine unglaubliche Freude und Bereicherung. Neben ihren herausragenden gesanglichen Qualitäten besitzt Diana Haller bereits die wunderbare Fähigkeit, sich mit großer Empfindsamkeit in ihre Rolle einzufühlen, diese zu ergründen und aus ihrer Figur im Verlauf des Probenprozesses ein lebensnahes, authentisches Charakterbild zu entwickeln. Dies ist absolut außergewöhnlich! Mein Glückwunsch gilt jedoch auch allen anderen Sängern dieser Produktion: Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt aller in den intensiven Wochen vor der Premiere hätte besser nicht sein können. Somit ist Diana Hallers großer Erfolg auch der Erfolg des gesamten Sängerensembles!“

Opernintendant Jossi Wieler: „Ich freue mich sehr für Diana Haller, die diese Auszeichnung wahrlich verdient hat. Ihre Stilsicherheit, ihre Bühnenpräsenz, ihre künstlerische Ausdrucksfähigkeit und ihre Fähigkeit, Werke und Bühnenfiguren klug zu analysieren und zu durchleuchten, machen sie bereits in ihren jungen Jahren zu einer außergewöhnlichen Künstlerin, die in der Welt der Oper noch viel von sich hören machen wird. Wir sind stolz und glücklich, eine solche Sängerin in unserem Stuttgarter Opernensemble zu haben!“

Bereits im vergangenen Jahr ging der Titel „Nachwuchssängerin des Jahres“ nach Stuttgart. Ana Durlovski hatte diese Auszeichnung im Jahr 2012 für ihr Rollenporträt der Amina in Bellinis Die Nachtwandlerin (La sonnambula) erhalten. In diesem Jahr wurde Ana Durlovski mehrfach für ihre außergewöhnliche stimmliche und darstellerische Leistung als Zerbinetta in der Stuttgarter Neuinszenierung von Strauss‘ Ariadne auf Naxos als „Sängerin des Jahres“ nominiert.

Die Stuttgarter Produktionen von Ariadne auf Naxos und Edison Denisovs Der Schaum der Tage (beide in der Regie von Jossi Wieler und Sergio Morabito) erhielten etliche Nennungen in den Rubriken „Wiederentdeckung des Jahres“ und „Aufführung des Jahres“. Jossi Wieler und Sergio Morabito wurden zudem mehrfach als „Regisseure des Jahres“ und die Oper Stuttgart als „Opernhaus des Jahres“ nominiert. Weitere Nominierungen erhielten der Staatsopernchor Stuttgart als „Opernchor des Jahres“ und das Staatsorchester Stuttgart unter der Leitung von GMD Sylvain Cambreling als „Orchester des Jahres“. Sylvain Cambreling wurde zudem für zwei weitere Produktionen außerhalb Stuttgarts nominiert: Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg wurde unter seiner Leitung für Moses und Aron als „Orchester des Jahres“ nominiert und die von ihm gemeinsam mit Michael Haneke erarbeitete Madrider Neuinszenierung von Così fan tutte wurde mehrmals als „Aufführung des Jahres“ genannt.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Gastsänger und Gastdirigenten der Oper Stuttgart in der Kategorie „Sänger(in) des Jahres“ bzw. „Dirigent(in) des Jahres“ genannt: Marc Soustrot für sein Dirigat der Wiederaufnahme von Peter Konwitschnys Götterdämmerung und Irmgard Vilsmaier für ihr Rollenddebüt als Brünnhilde, Enzo Capuano als Rodolfo in Bellinis Nachtwandlerin sowie Bogdan Mihai, der in Stuttgart in Andrea Moses‘ Inszenierung von La Cenerentola als Don Ramiro zu erleben war, Luciano Botelho, der zuletzt als Elvino in der Wieler/Morabito-Inszenierung von Die Nachtwandlerin in Stuttgart gastierte und Adina Aaron, die die Titelpartie in Willy Deckers Stuttgarter Tosca-Inszenierung interpretierte.

Auch viele an Stuttgarter Neuinszenierungen beteiligte Bühnenbildner wurden mehrfach als „Bühnenbildner(in) des Jahres“ genannt: Anna Viebrock neben Ariadne auf Naxos für Christoph Marthalers Inszenierung Sale in Zürich, Jens Kilian neben Der Schaum der Tage für The Indian Queen bei den Schwetzinger Festspielen sowie Susanne Gschwender neben La Cenerentola für Calixto Bieitos Inszenierung War Requiem in Basel. 

Frank Hilbrich, der bei der Uraufführung von Richard Ayres Familienoper Peter Pan an der Oper Stuttgart Regie führen wird (Premiere: 19. Dezember 2013), wurde für seine Inszenierungen von Parsifal in Freiburg und von Lady Mcbeth von Mzensk in Hannover mehrmals als „Regisseur des Jahres“ nominiert.

Jossi Wieler: „Wir freuen uns sehr über diese zahlreichen Nominierungen in so vielen unterschiedlichen Kategorien. Die Vielfalt der Rubriken, in denen die Oper Stuttgart von der Kritikerwelt nominiert wurde, zeigt, was für hervorragende Künstler an unserem Haus arbeiten, und ist nicht zuletzt ein Beweis dafür, dass unser Haus als eines der international führenden Opernhäuser wahrgenommen wird.“

BKM-Preis

BKM-PREIS FÜR
JUNGE OPER

RENOMMIERTER BKM-PREIS KULTURELLE BILDUNG 2013 FÜR "SMILING DOORS" DER JUNGEN OPER STUTTGART

Das Musiktheaterprojekt smiling doors der Jungen Oper Stuttgart in Kooperation mit Element 3 erhielt gestern Abend den renommierten BKM-Preis Kulturelle Bildung 2013, mit dem jährlich hervorragende, modellhafte Initiativen aus ganz Deutschland honoriert werden. Aus 120 Vorschlägen nominierte eine Fachjury zehn Projekte, von denen drei gleichwertige Hauptpreisträger mit je 20.000 Euro bedacht wurden. Entscheidend für die Nominierung der Projekte waren eine nachhaltige Wirkung, Modellhaftigkeit und Innovation sowie die besondere Berücksichtigung bislang unterrepräsentierter Zielgruppen. Der BKM-Preis wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen.

Oper Stuttgart
Auszeichnung der "Deutschen Bühne"

OPER STUTTGART:
DEUTSCHLANDS SPANNENDSTES MUSIKTHEATER

AUSZEICHNUNGEN FÜR JOSSI WIELER UND SERGIO MORABITO
IN DER AUTORENUMFRAGE DES THEATERMAGAZINS „DIE DEUTSCHE BÜHNE“

In der aktuellen Umfrage der Zeitschrift „Die deutsche Bühne“ unter Deutschlands Kulturjournalisten wurde die Oper Stuttgart erneut ausgezeichnet: Jossi Wieler und Sergio Morabito erreichten für ihre Inszenierungen von Ariadne auf Naxos und Der Schaum der Tage mit großem Abstand die meisten Nennungen in der Rubrik „Herausragender Beitrag zur aktuellen Entwicklung und Wahrnehmung der Oper“. Beide Produktionen werden in der kommenden Saison wieder auf dem Spielplan der Oper Stuttgart stehen.
 
Ebenfalls in dieser Kategorie genannt wurde Andrea Moses, die Leitende Regisseurin der Oper Stuttgart, die jüngst mit ihrer Inszenierung von Rossinis La Cenerentola wahre Begeisterungsstürme auslöste.

„Ich  freue mich sehr über diese Auszeichnung“, so Intendant Jossi Wieler: „Es ist eine feine Anerkennung für unser ganzes Haus, die bestätigt, dass unser Ansatz, Oper tatsächlich als Musiktheater – also als spannendes, zeitgemäßes Gesamtkunstwerk aus Musik und Schauspiel – zu begreifen und auf die Bühne zu bringen, Fachleute und Publikum gleichermaßen in seinen Bann zieht.“

„Klügste Opernregie weltweit“

Detlef Brandenburg, Chefredakteur der Theaterzeitschrift Die deutsche Bühne, fasst den Erfolg der Oper Stuttgart und die besondere Leistung Jossi Wielers in einem prägnanten Satz zusammen: „Seine Opernregie gehört zum Klügsten, Eigenwilligsten und Vielschichtigsten, was das Musiktheater weltweit zu bieten hat.“

Brandenburg hebt dabei vor allem die Tatsache hervor, dass es Wieler und Morabito gelingt, die Zuschauer ganz ohne Provokationen für die Geschichte des jeweiligen Werks einzunehmen: „Die Zuschauer sitzen (…) im Auditorium, ganz konzentriert auf das Erlebniskontinuum der Inszenierung, die ihre Kraft in gleichem Maße der mit Sinn aufgeladenen Aktion, den starken Bildern und den charismatischen Sängern verdankt.“

Weitere Informationen:
www.die-deutsche-bühne.de
International Diaghilev Award

DENISOVS "SCHAUM DER TAGE"
GEWINNT DIAGHILEV AWARD

Die Oper Stuttgart erhielt für die Neuinszenierung der vollkommen in Vergessenheit geratenen Oper Der Schaum der Tage (L'Écume des jours) des 1929 in Sibirien geborenen Komponisten Edison Denisov (Regie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling) im Rahmen des diesjährigen Diaghilev Festivals den International Diaghilev Award des russischen Perm Opera and Ballet Theatre.

Der Diaghilev Award zählt zu den weltweit renommiertesten Auszeichnungen des Musiktheaters. Die Oper Stuttgart teilt den mit 50.000 € dotierten Preis mit dem Teatro Real, Madrid, das für die Produktion Iolantha/Persephone ausgezeichnet wurde. Der nach dem Gründer und Impresario der Ballets Russes, Sergey Diaghilev, benannte Preis wird seit 2003 jährlich verliehen und würdigt mutige, innovative und außergewöhnliche Musiktheaterproduktionen. Als weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Preisträger nannte die elfköpfige internationale Jury unter dem Vorsitz von Gerard Mortier den Aspekt des kulturellen Austauschs zwischen Russland und Europa, der im Wirken Diaghilevs zeitlebens einen zentralen Platz einnahm.
Opera Awards Nominierungen

ZWEIFACHE NOMINIERUNG FÜR
„INTERNATIONAL OPERA AWARDS“


NOMINIERUNGEN IN DEN KATEGORIEN „OPERA COMPANY“ UND „NEW PRODUCTION“

Die Oper Stuttgart wurde in zwei bedeutenden Kategorien für die in diesem Jahr erstmals verliehenen „International Opera Awards“ nominiert: sie erhielt eine Nominierung in der Kategorie „Opernhaus“ des Jahres – neben dem Stanislavsky Music Theatre Moscow, der Opéra National de Lyon, dem Theater an der Wien sowie der Oper Frankfurt. Jossi Wielers und Sergio Morabitos Inszenierung von Vincenzo Bellinis Die Nachtwandlerin (La Sonnambula) unter der Musikalischen Leitung von Gabriele Ferro und in der Ausstattung von Anna Viebrock wurde außerdem in der Kategorie „Neuproduktion“ des Jahres 2012 nominiert.

Jossi Wieler: „Wir freuen uns, dass die Oper Stuttgart innerhalb dieses internationalen, alle erstrangigen Opernhäuser umfassenden Spektrums für gleich zwei wichtige Preise vorgeschlagen wurde. Dass unsere künstlerische Arbeit weltweit wahrgenommen und honoriert wird, ist eine wundervolle Bestätigung für unser Haus.“
Faust-Preis Verleihung

ZWEI FAUST-PREISE FÜR DIE OPER STUTTGART!

SÄNGERIN ANA DURLOVSKI UND REGIETEAM WIELER/MORABITO MIT WICHTIGSTEM THEATERPREIS AUSGEZEICHNET.

Am Samstag, 10.11.2012, wurde in Erfurt zum 7. Mal der Theaterpreis des Deutschen Bühnenvereins „DER FAUST“ verliehen. Mit diesem bedeutenden Preis werden Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. Nach der vierfachen Auszeichnung in der Kritikerumfrage der Zeitschrift „Opernwelt“ wurde die Oper Stuttgart für ihre künstlerische Leistung damit nun zusätzlich mit dem wichtigsten Theaterpreis in beiden Kategorien des Musiktheaters prämiert.
 

Die Sopranistin Ana Durlovski, Ensemblemitglied der Oper Stuttgart, erhielt den renommierten Theaterpreis für ihr Rollenportrait der Amina in Vincenzo Bellinis Oper Die Nachtwandlerin (Regie: Jossi Wieler und Sergio Morabito, Musikalische Leitung: Gabriele Ferro) in der Kategorie „Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller“. Für diese künstlerische Leistung war Ana Durlovski kürzlich bereits von den Kritikern der Zeitschrift „Opernwelt“ zur „Nachwuchssängerin des Jahres“ gewählt worden. Die Produktion feierte im Januar 2012 Premiere und steht – erneut mit Ana Durlovski in der Titelpartie – ab 13.04.2013 wieder auf dem Spielplan der Oper Stuttgart.

Auch Jossi Wieler und Sergio Morabito wurden mit dem „FAUST“ ausgezeichnet: In der Kategorie „Regie Musiktheater“ erhielten sie den Preis für ihre Inszenierung von Arnold Schönbergs Die glückliche Hand und Leoš Janáceks Schicksal (Premiere im März 2012). In dieser sinnfälligen Kombination waren diese beiden Werke bislang noch nie zusammen aufgeführt worden. Ab 10.04.2013 ist dieser außergewöhnliche Doppelabend wieder auf der Stuttgarter Opernbühne zu erleben. Wie bereits bei der Premiere liegt die Musikalische Leitung in den Händen des neuen Generalmusikdirektors Sylvain Cambreling. Nach Busonis Doktor Faust ist Die glückliche Hand/Schicksal bereits die zweite Arbeit des Regieduos Wieler/Morabito, die mit dem FAUST-Preis gewürdigt wurde.
 
 
Ana Durlovski:
„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Ich bin überglücklich! Von ganzem Herzen danke ich Jossi Wieler, Sergio Morabito und Operndirektorin Eva Kleinitz, die mir diese Traumpartie an der Oper Stuttgart anvertraut haben. Jossi und Sergio haben mir in der Probenphase Zeit gelassen, mich der Figur der Amina anzunähern und sie schließlich auf meine ganz eigene Art und Weise gesanglich und darstellerisch lebendig werden zu lassen. Die Zusammenarbeit mit Gabriele Ferro und meinen lieben Sängerkollegen auf der Bühne hätte besser nicht sein können. Es war eine sehr intensive, vor allem aber eine wunderschöne künstlerische und persönliche Erfahrung!“

Jossi Wieler zu Ana Durlovskis Auszeichnung:
„Ich gratuliere Ana Durlovski von ganzem Herzen zu dieser Auszeichnung. Sie hat die Amina nicht nur mit gesanglicher Perfektion gesungen und dieser Figur alle Farben ihrer Ausnahmestimme verliehen, sondern sie auch schauspielerisch mit bedingungsloser Hingabe und höchster Intensität verkörpert. Wir sind sehr glücklich, eine so außergewöhnliche junge Sängerpersönlichkeit wie Ana Durlovski in
unserem Ensemble zu haben.“
 
 

Jossi Wieler und Sergio Morabito zu ihrer eigenen Auszeichnung:
„Wir sind sehr glücklich, dass unser Mut zu Stücken, die als schwierig oder szenisch undankbar gelten, heute belohnt wird. Wir empfangen die Ehrung an der Seite zweier großer Eigensinniger, denen die Moderne so viel verdankt: Arnold Schönberg und Leoš Janácek. Den großen, unkonventionellen Herausforderungen beider Stücke sind das Staatsorchester und unser Chor, die jungen Solisten des Opernstudios und unser Sängerensemble souverän gerecht geworden. Nicht nur sie, auch wir selbst konnten dies nur, weil wir Sylvain Cambreling als kreativen Mitstreiter an unserer Seite hatten. Für uns ist die Auszeichnung ein glücklicher Auftakt unserer Zusammenarbeit mit diesem Ausnahmekünstler und eine wunderbare Bestätigung für das ganze Haus.“





Fotograf:
Alle Fotos der Preisverleihung von Markus Nass
Kritikerumfrage 2012 der "Opernwelt"

OPER STUTTGART VIERFACH PRÄMIERT!


STAATSOPERNCHOR STUTTGART IST OPERNCHOR DES JAHRES

BELLINIS NACHTWANDLERIN (LA SONNAMBULA) IST AUFFÜHRUNG DES JAHRES

ENSEMBLEMITGLIED ANA DURLOVSKI IST NACHWUCHSSÄNGERIN DES JAHRES

JOSSI WIELER UND SERGIO MORABITO SIND REGIETEAM DES JAHRES

DIE OPER STUTTART FREUT SICH SEHR ÜBER GLEICH VIER AUSZEICHNUNGEN IM JAHRBUCH 2012/13 DER FACHZEITSCHRIFT "OPERNWELT"

Der Staatsopernchor Stuttgart wurde von den Kritikern für seine stimmliche und darstellerische Leistung in Fausts Verdammnis (Regie: Andrea Moses), Schicksal (Osud) und Die Nachtwandlerin erneut zum „Opernchor des Jahres“ gewählt. Der Staatsopernchor erhält diese Auszeichnung damit bereits zum neunten Mal innerhalb von 13 Jahren.

Die Stuttgarter Neuproduktion von Bellinis Die Nachtwandlerin unter der Musikalischen Leitung von Gabriele Ferro und in der Regie von Jossi Wieler und Sergio Morabito wurde außerdem mit dem Titel „Aufführung des Jahres“ prämiert.

Ensemblemitglied Ana Durlovski wurde für ihre Interpretationen der Amina (Die Nachtwandlerin) und La Folie (Platée) mit dem Prädikat „Nachwuchssängerin des Jahres“ ausgezeichnet.


Das Kritikervotum in der Kategorie „Regisseur des Jahres“ fiel auf Jossi Wieler und Sergio Morabito für ihre Inszenierungen von Die Nachtwandlerin und des Schönberg-/Janáček-Doppelabends Die glückliche Hand/Schicksal.


Jossi Wieler: „Diese Auszeichnungen sind eine feine Bestätigung für unsere Arbeit hier in Stuttgart und ein Zeichen der Anerkennung für den Mut, sich neben dem gängigen Opernrepertoire auch mit ausgefalleneren Werken des Musiktheaters auseinanderzusetzen. Mein herzlicher Glückwunsch geht an unseren ehemaligen Chordirektor Michael Alber, seinen damaligen Stellvertreter und jetzigen Chor-direktor Johannes Knecht, sowie an alle Chorsängerinnen und Chorsänger für diesen großartigen Erfolg. Dass unser Ensemblemitglied Ana Durlovski für ihre Rollenportraits von Amina und La Folie zur ,Nachwuchssängerin des Jahres‘ gewählt wurde, würdigt die außergewöhnliche künstlerische Leistung dieser jungen Sängerpersönlichkeit. Einen großen Anteil am Erfolg dieses Hauses in der vergangenen Spielzeit haben jedoch auch alle Sänger unseres Solistenensembles und die Musiker des Staatsorchesters, die mit ihren musikalischen und interpretatorischen Qualitäten gemeinsam das hohe Niveau unserer Opernproduktionen erst ermöglichen.“
Auswahl Pressestimmen zur Premiere "Nachtwandlerin"

Neue Zürcher Zeitung, 25.01.2012
„Wie Gabriele Ferro die Tempi zurückhält und sie in Beziehung zueinander bringt, so dass die reich geschichteten Nummern ihre Kontur erhalten, das macht ihm so rasch keiner nach.“
 
Stuttgarter Zeitung, 24.01.2012
„So fügte sich zum Ganzen, was nur selten sich rundet: Musiktheater als ein szenisch und musikalisch erfüllter Augenblick. Ein großartiger Start für Jossi Wieler, den Intendanten-Regisseur."
 
Die Deutsche Bühne (online), 25.01.2012
„Grandios mit welcher Präzision und Wärme hier Menschen porträtiert werden. Und mit welch zwingender Folgerichtigkeit aus der Musik heraus dabei zunächst eine außergewöhnliche Geschichte anrührend erzählt wird.“
 
Eßlinger Zeitung, 24.01.2012
„Gabriele Ferro sorgte am Pult so umsichtig wie hellhörig dafür, dass das Staatsorchester mit fein abgetönter Palette den ganzen Klangreichtum dieser ‚Nachtwandlerin‘ zutage förderte.“
 
Financial Times Deutschland, 24.01.2012
„Das Ereignis des Abends heißt Ana Durlovski. Die Mazedonierin demonstriert in der Titelrolle unübertrefflich, was Belcanto bedeutet.“
Verdienstkreuz-Verleihung

SYLVAIN CAMBRELING
ERHÄLT BUNDESVERDIENSTKREUZ

EHRUNG FÜR ÜBERRAGENDES KÜNSTLERISCHES WIRKEN
UND ENGAGEMENT FÜR MUSIKVERMITTLUNG AN JUGENDLICHE

Bundespräsident Joachim Gauck hat Sylvain Cambreling, Generalmusikdirektor der Oper Stuttgart, für sein langjähriges künstlerisches Wirken sowie die von ihm initiierten und geleiteten Projekte im Bereich der Musikvermittlung an Jugendliche das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Überreicht wird der Orden am Freitag, 30. November 2012 in Stuttgart durch Kunststaatssekretär Jürgen Walter.

„Mit dieser Auszeichnung würdigt die Bundesrepublik Ihre überragenden künstlerischen Leistungen, die das Musikleben Baden-Württembergs und der Bundesrepublik unermesslich bereichert haben. Bereits als Chefdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg haben Sie einen unschätzbaren Beitrag zum überregionalen und internationalen Ruf Baden-Württembergs als Musikland geleistet“, so Staatssekretär Walter.

Mit weit über das normale Maß hinausgehendem Engagement habe sich Cambreling jedoch auch im Bereich der Musikvermittlung an Jugendliche einen Namen gemacht. Jürgen Walter: „Sylvain Cambreling hat beispielhaft in zahlreichen Projekten eine neuartige künstlerische und pädagogische Form des Zusammenwirkens von musizierenden Jugendlichen und professionellen Musikern verwirklicht. In diese waren Jugendliche mit unterschiedlichsten Fähigkeiten, etliche davon mit Behinderung, eingebunden.“ Baden-Württemberg könne sich glücklich schätzen, dass sein kreativer Einsatz nun in Stuttgart einem breiten Publikum zugutekomme.

Opernintendant Jossi Wieler über die Auszeichnung des Generalmusikdirektors der Oper Stuttgart: „Ich freue mich sehr über diese ehrenvolle Würdigung unseres Generalmusikdirektors Sylvain Cambreling durch den Bundespräsidenten und gratuliere ihm von Herzen! Sylvain Cambreling ist nicht nur einer der bedeutendsten Dirigenten der heutigen Zeit; er versteht es auch wie kaum ein anderer, Menschen durch Musik zu inspirieren und zu berühren, sie für Neues und Außergewöhnliches zu begeistern und ihnen einen sinnlich-intellektuellen Zugang auch zu vermeintlich „sperrigeren“ Werken des Opern- und Konzertrepertoires zu ermöglichen. Wir sind sehr glücklich, dass sich Sylvain Cambreling dazu entschieden hat, in den kommenden Jahren gemeinsam mit uns in Stuttgart zu arbeiten. Er ist ein unschätzbarer Gewinn für unser Haus, für die Stadt und die Region.“
Autorenumfrage "Deutsche Bühne" 2012

OPER STUTTGART MIT DER BESTEN GESAMTLEISTUNG

AUTORENUMFRAGE DES THEATERMAGAZINS "DIE DEUTSCHE BÜHNE"

Die Oper Stuttgart belegte in der Autorenumfrage der Zeitschrift „Die Deutsche Bühne“ zur Spielzeit 2011/12 in der Kategorie Beste Gesamtleistung eines Hauses mit deutlichem Abstand Platz 1 unter allen deutschsprachigen Theatern. Besonders wird in den Begründungen für diese Wahl immer wieder das Gesamtkonzept des neuen Teams und die Leistung des gesamten Hauses gewürdigt. In der Kategorie Opernregie belegen Jossi Wieler/Sergio Morabito und Andrea Moses die vorderen Plätze.

Das Jahr 2012 war laut der Deutschen Bühne „kein Jahrgang der knappen Ergebnisse“, zu eindeutig fielen die Voten der Autoren auf das Haus am Eckensee mit seinem einzigartigen Gesamtkonzept von vornehmlich zwei Regiehandschriften von Jossi Wieler/Sergio Morabito einerseits und Andrea Moses andererseits. Gerade die Stimmen für die Leitende Regisseurin Andrea Moses sieht Chefredakteur Detlef Brandenburg als „eine Bestätigung dafür, dass hier ein Zentrum zeitgemäßen Musiktheatermachens entsteht“. Mit insgesamt 18 Voten in allen Kategorien liegt die Oper Stuttgart damit weit vor anderen Häusern.

Elisabeth Maier schreibt: „Stuttgart spielt wieder an der Spitze der deutschen Opernhäuser mit. Mit einem starken Leitungs-Team, zu dem auch die Regisseurin Andrea Moses gehört, zeigt Opernchef Jossi Wieler ein ästhetisch bemerkenswertes und politisch inspiriertes Musiktheater, das neue Formen bewusst integriert. Dabei setzt er auf Opern und auf Komponisten unterschiedlicher Epochen, die abseits des gängigen Kanons liegen. Die irische Komponistin und Performerin Jennifer Walshe hat ein Auftragswerk für die Junge Oper geschaffen, das sich mit dem Sein im Zeitalter von Cyber-Identitäten auseinandersetzt. Mit qualitativ anspruchsvollen Projekten wie diesem punktet die Stuttgarter Oper in künstlerischer Hinsicht. Zugleich öffnet sie die Sparte der jungen Generation.“