Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf

Die Kartenbestellung im Saalplan basiert auf der Software Java. Aktuell wird die Ausführung dieser Software durch den Browserhersteller (z.B. Mozilla Firefox) auf Ihrem PC möglicherweise blockiert (Sie sollten daher immer die neueste Java-/Browser-Version installiert haben).

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine der Staatstheater Stuttgart können als Zahlungsmittel für den Kauf von Eintrittskarten, Abonnements und Merchandisingartikeln der Staatstheater Stuttgart verwendet werden.
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und können bis auf Widerruf ohne zeitliche Begrenzung eingelöst werden. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle Restguthaben werden wieder als Geschenkgutschein ausgegeben.
Beim Online-Kauf ist das Einlösen von Geschenkgutscheinen derzeit nicht möglich. Bitte nutzen Sie dazu unsere alternativen Vertriebswege.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Mit Kreditkartenzahlung (VISA, Master, AMEX) oder per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren (Nicht bei Neukunden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den telefonischen Kartenservice [0711. 20 20 90] ).
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Gioachino Rossini

Der Barbier von Sevilla

Il barbiere di Siviglia
19:30 - 22:30 Uhr Opernhaus
Informationen
Opernhaus
Wieder im Repertoire
26. März 2017
Dauer
1 Std. 45 Min. (ohne Pause)
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
November 2015
22.11.2015 19:00 - 20:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / - / - / 94 / 109 € / F
Dezember 2015
01.12.2015 19:30 - 21:15 Uhr | Besetzung
9 / 15 / 21,50 / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
04.12.2015 19:30 - 21:15 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
08.12.2015 19:30 - 21:15 Uhr | Besetzung
9 / 15 / 21,50 / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
15.12.2015 19:30 - 21:15 Uhr | Besetzung
9 / 15 / 21,50 / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
Januar 2016
13.01.2016 19:30 - 21:15 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
Musikalische Leitung: Roland Kluttig, Regie und Kostüme: Kirill Serebrennikov, Bühne: Pierre Jorge Gonzalez, Video: Ilya Shagalov, Licht: Reinhard Traub, Dramaturgie: Ann-Christine Mecke

Herodes: Matthias Klink, Herodias: Claudia Mahnke, Salome: Simone Schneider, Jochanaans Stimme: Markus Marquardt, Jochanaans Körper: Yasin El Harrouk, Narraboth: Gergely Németi, Ein Page: Idunnu Münch, 1. Jude: Torsten Hofmann, 2. Jude: Heinz Göhrig, 3. Jude: Ian José Ramirez, 4. Jude: Daniel Kluge, 5. Jude: Eric Ander, 1. Nazarener: Shigeo Ishino, 2. Nazarener: Dominic Große, 1. Soldat: David Steffens, 2. Soldat: Guillaume Antoine, Ein Kappadozier: Simon Stricker, Ein Sklave: Esther Dierkes, Mit: Staatsorchester Stuttgart
17.01.2016 19:00 - 20:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
21.01.2016 19:30 - 21:15 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
30.01.2016 19:00 - 20:45 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / - / - / - / - € / F
März 2017
26.03.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise F
30.03.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
April 2017
04.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
13.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
17.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
22.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise F
28.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise F
Besetzung Nov 2015 - Apr 2017
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Musikalische Leitung: Lothar Koenigs, Roland Kluttig, Georg Fritzsch, Regie und Kostüme: Kirill Serebrennikov, Bühne: Pierre Jorge Gonzalez, Video: Ilya Shagalov, Licht: Reinhard Traub, Dramaturgie: Ann-Christine Mecke

Herodes: Gerhard Siegel, Matthias Klink, Herodias: Katarina Karnéus, Claudia Mahnke, Salome: Simone Schneider, Gun-Brit Barkmin, Jochanaans Stimme: Simon Bailey, Markus Marquardt, Iain Paterson, Jochanaans Körper: Yasin El Harrouk, Narraboth: Gergely Németi, Ein Page: Stine Marie Fischer, Idunnu Münch, Kora Pavelic, 1. Jude: Torsten Hofmann, 2. Jude: Heinz Göhrig, 3. Jude: Kai Kluge, Ian José Ramirez, 4. Jude: Daniel Kluge, Minseok Kim, 5. Jude: Padraic Rowan, Eric Ander, 1. Nazarener: Shigeo Ishino, David Steffens, 2. Nazarener: Dominic Große, 1. Soldat: Michael Nagl, David Steffens, 2. Soldat: Guillaume Antoine, Ein Kappadozier: Simon Stricker, N.N., Ein Sklave: Esther Dierkes, N.N, Mit: Staatsorchester Stuttgart

Salome

von Richard Strauss
in deutscher Sprache mit Übertiteln


Salome in Stuttgart - Eine Oper über das Unbehagen in unserer Kultur und die Unfähigkeit zu lieben.

Kirill Serebrennikov erzählt in seiner Inszenierung die Geschichte einer kaputten Familie in einer kaputten Welt. Er tut dies ohne zu werten und ohne ideologische Schwarz-Weiß-Malerei. In sein hochmusikalisches Gesamtkunstwerk sind dabei auch Zitate von Terroristen-Videos verwoben. Bei den Texten, die der Darsteller von »Jochanaans Körper« spricht, handelt es sich um den originalen, von Richard Strauss 1905 vertonten Text des gleichnamigen Dramas von Oscar Wilde in arabischer Übersetzung. Als sein zentrales Anliegen bezeichnet der Regisseur, in der Möglichkeit der Liebe einen Ausweg zu weisen aus dem Teufelskreis der Gewalt, in dem unsere heutige Welt gefangen ist.
 
Altersempfehlung: ab 15 Jahren

    #OPERNBLOG

    Mit Texten, Bildern, Ton- und Videodokumenten begleiten Dramaturgie und Kommunikationsabteilung die Produktion Salome im Blog der Oper Stuttgart auf operstuttgart.wordpress.com

    VORBERICHT IM SWR FERNSEHEN: "KUNSCHT!"

    Vorbericht des SWR Fernsehen zur Premiere Salome am 22. November 2015

    NACH(T)GESPRÄCHE

    Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!

    EINFÜHRUNG

    Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

    Hier können Sie sich aber auch bereits im Vorfeld und bequem zu Hause auf Ihren Theaterbesuch einstimmen und Wissenswertes zur Inszenierung erfahren:
     
    © Audio-Mitschnitt: Oper Stuttgart | Foto: A.T. Schaefer
    Bildergalerie
    PRESSESTIMMEN

    PRESSESTIMMEN

    zur Neuproduktion
    Neue Zürcher Zeitung, 01.02.2016
    „[Eine] starke Produktion in Stuttgart, die lange nachwirkt – und zu denken gibt.“

    „Totentänze der Macht“ von Marco Frei
    Münchner Merkur, 14.12.2015
    „[Serebrennikovs] ‚Salome‘ ist kalt, schmucklos, zugleich von einer handwerklichen Genauigkeit und Dichte nahe der Perfektion.“

    „Diese Inszenierung lässt einen so schnell nicht los, sie ist – mindestens – die Aufführung des Jahres.“

    „Verstörend gut: ‚Salome‘ in Stuttgart von Markus Thiel
    Süddeutsche Zeitung, 03.12.2015
    „[…] so eindrucksvoll, wie man das kaum je gesehen hat.“

    „Alles muss raus“ von Helmut Mauró
    Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2015
    „[...] ein Triumph der Ensemblekultur.“

    „Körper oder Stimme, Opfer oder Täter“ von Gerhard R. Koch
    Opernwelt, 01.2016
    „[…] eine «Salome», die den gegenwärtigen Weltzustand auf verstörend gelungene Weise widerspiegelt.“

    „Neben Simone Schneiders grandioser Salome brillieren aber auch Claudia Mahnke als auftrumpfend selbstbewusste Herodias und Matthias Klink als Herodes mit glänzenden Charakterstudien.“

    Unheimlich, rauschfrei, brandaktuell von Uwe Schweikert
    Stuttgarter Zeitung, 23.11.2015
    „[…] eine verstörend gelungene ‚Salome‘, die man sich mehr als einmal anschauen muss.“

    „Dass es nicht nur szenisch, sondern auch musikalisch ein überwältigender Abend wird, ist Roland Kluttig am Dirigentenpult zu verdanken.“

    „Tödlicher Flirt mit der Liebe“ von Uwe Schweikert
    Badische Zeitung, 24.11.2015
    „Ein betörend-verstörender Beitrag zur Gegenwärtigkeit von Kunst – man sollte ihn sich nicht entgehen lassen.“

    „Prachtvoll sinnlich leuchtet [der] Sopran [von Simone Schneider], exzellent unter Kontrolle sind die Höhen; ihr sensibler Mädchenton passt vortrefflich zum Profil. Matthias Klink gibt den Herodes als großartige Studie, kräftig und facettenreich ist sein Tenor. Und auch Claudia Mahnkes Charaktersopran passt ausgezeichnet zur Dekadenz der Herodias-Figur. Zur vokalen Ausgeglichenheit der Produktion bis in die kleinste Partie passt die instrumentale Ekstase. Roland Kluttig führt das Staatsorchester von Höhepunkt zu Höhepunkt.“

    „Tanz der Verschleierungen“ von Alexander Dick
    Eßlinger Zeitung, 24.11.2015
    „Begeisterter Applaus für eine denkwürdige Stuttgarter Opernpremiere.“

    „Der hellsichtig-brisanten Regie und den herausragenden Sängerleistungen […] steht ein grandios disponiertes Staatsorchester in Roland Kluttigs Leitung zur Seite. Die Strauss’sche Polyphonie beleuchtet der Dirigent in aller farbenreichen Transparenz, ohne die Wucht der Steigerungsdramaturgie zu kappen. So gelingt es Kluttig nicht nur ein sensationeller, obendrein sängerfreundlicher Balanceakt, vielmehr fügt er die Klanggestalten, die Spannung des Leisen, die Expressivität der Motivik und Harmonik, die Brutalität der Ausbrüche, zu weitem Atem und großer Form.“

    „Beim Haupte des Propheten“ von Martin Mezger
    operalounge.de, 23.11.2015
    „So aufwühlend und beklemmend war wohl noch selten ein Abend in der Stuttgarter Staatsoper wie die ‚Salome‘ des derzeit vielgefragten, mittlerweile zum ‚Kultregisseur‘ avancierten Russen Kirill Serebrennikov.“

    Kirill Serebrennikov (Regie und Kostüme) ist zusammen mit Pierre Jorge Gonzales (Bühne), Ilya Shagalov (Video) und Reinhard Traub (Licht) ein echter Opernthriller gelungen, ein spannendes Psychogramm, das dank Serebrennikovs einfühlsamer und überaus geschickter Personenführung wirklich unter die Haut geht.“

    Simone Schneider […] faszinierte mit einer souverän gestalteten und gesungenen Salome. Dabei überzeugte sie nicht nur mit ihrem gewaltigen Stimmumfang, mit dem sie sich mühelos gegen den voluminösen Orchestersound durchsetzen konnte, sondern fand mit lyrischer Stimme auch für die Zwischentöne die feinen, treffenden Klangfarben. Im grandiosen Schlussgesang wuchs sie förmlich über sich hinaus.“

    „Eine stimmliche Wucht mit prophetischem Anspruch war auch Iain Patersons Jochanaan, der seine Botschaft mit warmem und doch energisch klingendem Bariton verkündete.“

    „Psychokrimi“ von Hanns-Horst Bauer
    KlassikInfo.de, 23.11.2015
    „Nein, eine solche ‚Salome‘ hat man noch nicht erlebt. Wie die Stuttgarter Oper in ihrer Neuinszenierung das biblische Strauss'sche Grusical musikalisch und darstellerisch mit Drastik und Schlagkraft auflädt, das lässt einem mehr als einmal den Mund offen stehen. Möglich macht das neben einer phänomenalen Orchesterleistung und -leitung ein phantastisches Gesangsensemble mit einer Salome von Simone Schneider, die geradezu sensationell ist. Was für eine Stimme!“

    Matthias Klink liefert als neurotisch-psychotischer Herrscher mit ausgewachsener Paranoia und punktgenauer stimmlicher Durchschlagskraft ein faszinierendes Rollenporträt. Auch diese Partie hat man kaum je so dringlich existentiell erlebt wie in dieser Stuttgarter Produktion.“

    Iain Paterson ist der dritte im Bunde der grandiosesten Sänger dieser herausragenden Produktion.“

    Roland Kluttigs zugespitzte musikalische Dramatik, die der Partitur eine unerhörte Plastizität und Brutalität abgewinnt, dabei aber sehr klar und mit geschärften Konturen erklingt, sind auch die Sänger verpflichtet. Das ist alles aus einem Guss und umso wirkungsvoller und überzeugender.“

    „Einstürzende Palastbauten“ von Robert Jungwirth
    Südkurier, 24.11.2015
    „Dramaturgisch ist das alles absolut bruchlos und bis in die kleinsten Gesten stimmig inszeniert und wird getragen von einer Sängerbesetzung, die sowohl darstellerisch als auch sängerisch höchsten Ansprüchen gerecht wird. Das gilt sowohl für Matthias Klink als Herodes wie Claudia Mahnke als Herodias, vor allem aber für Simone Schneider, die in der Rolle der Salome einen veritablen Triumph feiert: nicht nur ihre erschütternde Schlussszene mit dem abgeschlagenen Kopf des Jochanaan wird man so schnell nicht vergessen.
    Dazu bringt Roland Kluttig mit dem Staatsorchester Strauss das klangliche Spektrum der Partitur in allen Facetten zum Ausdruck, hält den polyfonen Satz beständig im Fluss und zeichnet dabei akribisch die tonmalerischen Details nach. Auch wenn man nicht weiß, was diese Opernsaison noch bringen wird: diese Stuttgarter Salome ist jetzt schon einer der Höhepunkte.“

    „Die Angst vor dem Terror“ von Frank Armbruster
    Stuttgarter Nachrichten, 24.11.2015
    „Es ist die Qualität der Inszenierung, dass sie sich eng verknüpft mit der Musik und ihrer emotionalen Dichte, in der fast jeder Ton Unheil verkündet. Das Staatsorchester in der Leitung Roland Kluttigs liefert mit seinem von Anfang an in Bann ziehenden Hörsog den Soundtrack zu einem Psychodrama. Es ist fantastisch, was da farbig und bei aller Klangmacht immer transparent aus dem Orchestergraben dringt: sich fiebrig in hitzig aufgeladenen Kanonaden entlädt, irr, zeternd, hysterisch, gefährlich sirrend und flüsternd, nervös pulsierend. Hervorragend setzt sich das Ensemble an diesem Abend in Szene – bis in die vielen Nebenrollen. Sopran Simone Schneider als Salome ist eine Idealbesetzung, singt mit perfekt zielender Wahnsinnshöhe und schön dunklem tiefem Register, mit einem riesigen Spektrum an emotionalen Farben, mit denen sie auch die unruhige Harmonik fein ausleuchtet. […] Gergely Németi als verklemmter Sicherheitsdienstchef Narraboth überzeugt mit geschmeidig geführter, trotz dramatischer Anteile ausgeglichener Tenorstimme. Und Tenor Matthias Klink als Herodes ist geradezu überwältigend: mit klar konturierendem, schön metallig gefärbtem Organ verleiht er Herodes nicht nur stimmlich ein scharfes Profil, das auch ein merkwürdig kindlich-erotisches Verlangen umfasst.“

    „Terror in der Oper“ von Verena Großkreutz
    Südwest Presse, 24.11.2015
    „[…] Kirill Serebrennikov gelang eine packende, aktuelle Inszenierung, die Salomes schockierende Gewalttat nicht nur psychologisch aus dem familiären Umfeld heraus erklärt, sondern ebenso politisch anklagend kommentiert.“

    „Diese ‚Salome‘ packt einen auch musikalisch. Heavy Metal in der Oper. Roland Kluttig dirigiert streng, in den Emotionen wühlend, laut. Nichts Verklärendes, ein unsentimentaler Strauss des fast tadellosen Staatsorchesters. Aber Kluttig lässt die Melodien und die hypernervösen Farben wirken. Und die Violinen erwischen den Zuhörer mit schmerzlichster Süße.“

    „Gewaltsam, gewaltig: ‚Salome‘ von Richard Strauss“
    von Jürgen Kanold
    Frankfurter Rundschau online, 23.11.2015
    „Musikalisch ist das ein großer Abend.“

    „Enthauptungen im Nahen Osten“ von Judith von Sternburg
    BR-KLASSIK, 24.11.2015
    „[Eine] Inszenierung, die Richard Strauss gerecht wird und zugleich hochaktuell ist.“

    „'Salome' in Stuttgart“ von Rainer Zerbst
    Schwäbische Zeitung, 24.11.2015
    Roland Kluttig […] bringt Strauss’ dissonant geschärfte Klänge in allen Facetten brillant zur Geltung.“

    „Dekadenz trifft auf Fundamentalismus“ von Werner Müller-Grimmel
    dpa/Die Welt Newsticker, 24.11.2015
    „Der intensive Applaus steigerte sich bisweilen – vor allem für das feinstimmige Ensemble und das klangfeste Orchester – bis in Beine und Füße der Zuschauer, die den Boden im sanierungsbedürftigen Staatstheater beben ließen.“

    „Brutale ‚Salome‘ in Stuttgart“ von Ulf Mauder
    HANDLUNG

    HANDLUNG

    Hauptmann Narraboth und einige seiner Soldaten beobachten Herodes, den Herrscher, dessen Frau Herodias und deren Tochter Salome, die zu einem Fest versammelt sind. Narraboth schwärmt für Salome; eine Kollegin versucht vergeblich, ihn von ihr abzulenken. Von außen dringt immer wieder die Stimme des Gefangenen Jochanaan in die Unterhaltung, der die Ankunft eines Messias verheißt.
     
    Zur Freude Narraboths kommt Salome. Sie hat es an der Festtafel nicht mehr ausgehalten; die schamlosen Blicke ihres Stiefvaters Herodes verstimmen sie ebenso wie die Gespräche der Gäste. Als erneut die Stimme Jochanaans zu hören ist, wird Salome neugierig. Sie lehnt es ab, zum Fest zurückzukehren, und verlangt stattdessen, mit dem Gefangenen zu sprechen. Als die Soldaten erklären, dass Herodes jeden Kontakt zu ihm verboten habe, überredet Salome Narraboth, dessen Begeisterung für sie ihr nicht verborgen geblieben ist, ihr diesen Wunsch zu erfüllen.
     
    Der Gefangene wird vorgeführt. Er verurteilt die nach jüdischem Gesetz unrechtmäßige Ehe von Herodes und Herodias und bezichtigt insbesondere Herodias eines anrüchigen Lebenswandels. Salome zeigt sich immer mehr fasziniert – zunächst von Jochanaans Stimme, dann nur noch von seinem Körper. Unbeeindruckt von der Abwehr und der Abscheu des Gefangenen nähert sie sich seinem Körper und bedrängt ihn. Er verweist sie auf die Möglichkeit religiöser Läuterung. Als Salome darauf besteht, ihn zu küssen, verflucht er sie.
     
    Zwischen Herodes und Herodias herrscht Streit – nicht nur bezüglich des Umgangs mit Jochanaan. Während Herodes in ihm einen Propheten sieht und zudem von bösen Vorahnungen und Krankheitssymptomen geplagt wird, fühlt sich Herodias von dem Gefangenen belästigt und würde ihn gerne an die Juden ausliefern. Herodes macht Salome zweideutige Angebote und stellt ihr den Thron ihrer Mutter in Aussicht. In die vergiftete Atmosphäre mischt sich erneut die Stimme Jochanaans.
     
    Während die jüdischen Festgäste sich über religiöse Fragen streiten, verkündet Jochanaan die Ankunft des Messias. Zwei Nazarener bekennen, dass auch sie den wunderwirkenden Wanderprediger aus Galiläa, von dem Jochanaan spricht, für den Messias halten. Als das Fest zu eskalieren droht, fordert Herodes seine Stieftochter auf, für ihn zu tanzen. Als Bedingung nimmt sie ihm das Versprechen ab, ihr anschließend jeden Wunsch zu erfüllen. Nach dem Tanz fordert Salome Jochanaans Kopf in einer Silberschüssel. Alle Gegenangebote des entsetzten Herodes weist sie ebenso zurück wie die Unterstützung durch ihre Mutter: »Zu meiner eignen Lust will ich den Kopf des
    Jochanaan.« Herodes gibt den Befehl, Jochanaan zu enthaupten. Salome erhält den Kopf und nimmt sich, was ihr der Gefangene verweigert hatte: Sie küsst den Mund des Jochanaan.
     
    Herodes befiehlt, auch Salome zu töten.
    KURZFILM

    Film: Tobias Dusche
    PROBENTRAILER

    Video: Norbert Goldhammer
    HECKELPHON