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Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrem Ticket entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können.

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Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
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Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und haben eine Gültigkeit von drei Jahren nach Ausstellungsdatum. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes des Gutscheines ist nicht möglich. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle vorhandene Restguthaben werden in Form eines Restwertgutscheines ausgegeben. Eine nachträgliche Anrechnung eines Gutscheins auf einen bereits getätigten Kauf ist leider nicht möglich. Geschenkgutscheine können nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen eingelöst werden.
Abonnement eGutscheine
Ihre eGutscheine sind unter Ihrer persönlichen Kundennummer hinterlegt, sobald Ihnen Ihre Abonnementunterlagen zur Verfügung stehen.
eAbonnementgutscheine = Geldbetrag nach Freigabe einer Abonnementvorstellung
  • Gültigkeit bis Ende der Folgespielzeit
  • einsetzbar für alle Vorstellungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eWahlabonnementschecks = 15% Preisvorteil für alle Schauspiel-Repertoirevorstellungen im Schauspielhaus
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eErmäßigungsgutscheine = 20% Ermäßigung auf den Tageskassenpreis einer Repertoirevorstellung (wird über das System mit 0,00 € ausgewiesen)
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

So lösen Sie Ihre eGutscheine ein:
Melden Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundennummer über Ihren Account an. Wählen Sie Ihre Eintrittskarte(n) aus und akzeptieren Sie die AGB. Darauffolgend erscheinen Ihre ausgewählten Gutscheinnummern unter „Gutschein“.  Aktivieren Sie die Einlösung und die automatische Zuordnung über „Gutscheine einlösen“. Änderungen der Gutscheinauswahl sind über „Gutschein zurücknehmen“ möglich. Nun prüfen Sie Ihre Eingaben und bestellen Ihre Karten.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
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Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Informationen
Werkraum Märchenoper
Opernhaus

Premiere
22. Oktober 2017
Dauer
1. Teil: ca. 1 Std. 5 Min.
Pause (nach dem 2. Bild): ca. 25-30 Min.
2. Teil: ca. 45 Min.
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
Oktober 2017
22.10.2017 18:00 - 20:30 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 67 / 83 / 100 / 116 € / G
26.10.2017 19:00 - 21:30 Uhr | Besetzung
- / - / - / 32 / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
November 2017
04.11.2017 19:00 - 21:30 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
Dezember 2017
02.12.2017 19:00 - 21:30 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
13.12.2017 19:00 - 21:30 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / 42 / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
16.12.2017 19:00 - 21:30 Uhr | Besetzung | iCal | Restkarten
- / - / - / - / - / 67 / 83 / 100 / 116 € / G
Musikalische Leitung: Georg Fritzsch, Video: Ilya Shagalov, Licht: Reinhard Traub, Kinderchor: Christoph Heil, Dramaturgie: Ann-Christine Mecke, Produktionsteam des Films: , Regie: Kirill Serebrennikov, Kamera: Denis Klebeev, Kameraassistent: Giuri Dzhokhadze, Casting Director Rwanda: Hope Azeda, Regieassistent: Simon Rwema, Aufnahmeleiter: Innocent Munyeshuri, Schnitt: Ilya Shagalov, Produzent: Márk Szilágyi

Vater: Simon Bailey, Mutter: Irmgard Vilsmaier, Hänsel: Kora Pavelic, Gretel: Esther Dierkes, Die Knusperhexe: Torsten Hofmann, Sandmännchen / Taumännchen: Aoife Gibney, Mit: Kinderchor der Oper Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart, Darsteller im Film: , Gretel: Ariane Gatesi, Hänsel: David Niyomugabo, Vater: Isaie Karinda, Mutter: Chantal Kayizerwa, Sandmann: Jean Paul Nduwayezu, Taumännchen: Hope Azeda, Männlein im Wald: Celestin Nyagatare, Barfrau: Rose Murekatate, Musiker: Emanuel Habumuremyi
26.12.2017 14:00 - 16:30 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 17,50 / 25,50 / - / 50 / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
26.12.2017 18:00 - 20:30 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
- / 18 / 27 / 41 / - / 67 / 83 / 100 / 116 € / G
Januar 2018
07.01.2018 14:00 - 16:30 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 17,50 / 25,50 / - / 50 / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
07.01.2018 18:00 - 20:30 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 18 / - / 41 / 54 / 67 / 83 / 100 / 116 € / G
14.01.2018 18:00 - 20:30 Uhr | Besetzung | iCal | Karten
9 / 17,50 / 25,50 / - / 50 / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
Besetzung Okt 2017 - Jan 2018
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Musikalische Leitung: Georg Fritzsch, Willem Wentzel, Video: Ilya Shagalov, Licht: Reinhard Traub, Kinderchor: Christoph Heil, Dramaturgie: Ann-Christine Mecke, Produktionsteam des Films: , Regie: Kirill Serebrennikov, Kamera: Denis Klebeev, Kameraassistent: Giuri Dzhokhadze, Casting Director Rwanda: Hope Azeda, Regieassistent: Simon Rwema, Aufnahmeleiter: Innocent Munyeshuri, Schnitt: Ilya Shagalov, Produzent: Márk Szilágyi

Vater: Michael Ebbecke, Simon Bailey, Jaco Venter, Mutter: Irmgard Vilsmaier, Catriona Smith, Hänsel: Diana Haller, Kora Pavelic, Gretel: Esther Dierkes, Josefin Feiler, Die Knusperhexe: Daniel Kluge, Torsten Hofmann, Sandmännchen / Taumännchen: Aoife Gibney, Mit: Kinderchor der Oper Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart, Darsteller im Film: , Gretel: Ariane Gatesi, Hänsel: David Niyomugabo, Vater: Isaie Karinda, Mutter: Chantal Kayizerwa, Sandmann: Jean Paul Nduwayezu, Taumännchen: Hope Azeda, Männlein im Wald: Celestin Nyagatare, Barfrau: Rose Murekatate, Musiker: Emanuel Habumuremyi

Hänsel und Gretel

von Engelbert Humperdinck

Ein Märchen über Hoffnung und Not
erzählt von Kirill Serebrennikov

Altersempfehlung für Familien: Ab 8 Jahren
Zur Altersempfehlung für Schulklassen


»Herrgott, wirf Geld herab! Nichts hab ich zu leben, kein Krümchen, den Würmern zu essen zu geben« – der verzweifelte Ausruf von Hänsels und Gretels Mutter bringt die Situation der Familie auf den Punkt. Der Hunger zehrt an allen, die Kinder müssen arbeiten und dürfen nicht spielen, der Vater betäubt seine Situation mit Alkohol. Kein Wunder, dass die Kinder, in die Wildnis geschickt und unter Ängsten dort eingeschlafen, eine Gegenwelt vor sich sehen – ein komplett essbares Haus, scheinbar für sie allein. Aber dieses Haus ist nicht zum Verzehr für sie gedacht, im Gegenteil: Hier sollen die Kinder selbst verspeist werden.

Engelbert Humperdinck und Adelheid Wette schufen in den frühen 1890er Jahren nicht nur die berühmteste aller Märchenopern, sondern auch eine präzise Darstellung sozialer Not. So arm, dass es an Essen fehlt? Solche Armut kennen wir seit Jahrzehnten nicht mehr, wir haben sie in andere Länder »ausgelagert«. Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov sucht sie dort, wo wir sie vermuten und wohin unser Schuldgefühl sie projiziert: in Afrika. »Wenn die Not aufs Höchste steigt, Gott der Herr die Hand uns reicht« verspricht das Libretto von Adelheid Wette. Aber wie können wir verhindern, dass das Lebkuchenhaus zum Schlachthaus wird? Und wen müssen wir dafür in den Ofen schieben?

Der Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Kirill Serebrennikov ist seit dem 23. August 2017 unter Hausarrest gestellt; zugleich wurde ihm ein Kommunikationsverbot auferlegt. Unter diesen Umständen kann er die Produktion Hänsel und Gretel derzeit nicht zur Premiere führen. Die Oper Stuttgart wird daher in dem zur Verfügung stehenden Probenzeitraum eine szenische Präsentationsform entwickeln, die mit Materialien umgeht, die in den Vorarbeiten entstanden sind und von Kirill Serebrennikov für die Premiere am 22. Oktober 2017 als erste Etappe seines Hänsel und Gretel-Projektes freigegeben wurden. Dieses Material stammt aus einem abendfüllenden, im April dieses Jahres in Ruanda und Stuttgart gedrehten Spielfilm, sowie aus einer in Koproduktion mit dem SWR entstandenen Dokumentation dieser Dreharbeiten durch ein Team der Filmakademie Baden-Württemberg in der Regie von Hanna Fischer.
Thema

WERKRAUM MÄRCHENOPER

Ein Werkraum für große und kleine Märchenfans am 12., 16. und 17. Dezember 2017. Hier geht's zum Programm.

'HÄNSEL UND GRETEL' IN DEN MEDIEN

„Der Fall Serebrennikov. Wie die Stuttgarter Oper mit ‚Hänsel und Gretel‘ für die Freiheit der Kunst kämpft“, Dokumentarfilm von SWR in Zusammenarbeit mit der Filmakademie Baden-Württemberg (Regie: Hanna Fischer). Zum Streaming bis zum 19.11.2018 in der SWR-Meditahek.
"Der Fall Serebrennikov an der Stuttgarter Oper", Premierenbericht zu Hänsel und Gretel bei SWR "KUNSCHT!" vom 25.10.2017

"Serebrennikov: Märchen ohne Happy End". Vorbericht zur Premiere bei der Südwest Presse vom 19.10.2017

"Sechs Personen suchen einen Regisseur". Vorbericht zur Premiere bei der Stuttgarter Zeitung vom 18.10.2017

"Opernprojekt von Kirill Serebrennikov". Ein Interview mit Regisseurin Hanna Fischer über ihren Dokumentarfilm „Der Fall Serebrennikov. Wie die Stuttgarter Oper mit ‚Hänsel und Gretel‘ für die Freiheit der Kunst kämpft“ bei SWR2 "Journal am Mittag" vom Mi, 17.10.2017

NACH(T)GESPRÄCHE

Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!
  • Donnerstag, 26. Oktober 2017
  • Samstag, 04. November 2017
  • Samstag, 02. Dezember 2017
  • Mittwoch, 13. Dezember 2017
  • Samstag, 16. Dezember 2017

EINFÜHRUNG

Werkeinführung für Erwachsene und junges Publikum bis 12 Jahre
Eine Einführung findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt. Eine "Junge Einführung für alle bis 12 Jahre" findet parallel dazu bei allen Vorstellungen außer der Premiere statt.

Hier können Sie sich aber auch bereits im Vorfeld und bequem zu Hause auf Ihren Theaterbesuch einstimmen und Wissenswertes zur Inszenierung erfahren - als Stream oder als Download:

Audiomitschnitt © Oper Stuttgart | Foto © Thomas Aurin

IM FOKUS: KIRILL SEREBRENNIKOV

Während der Probenzeit und den Aufführungen von Hänsel und Gretel präsentieren die Staatstheater Stuttgart in einer Retrospektive bisherige Arbeiten des Theater-, Film-, Opern- und Ballettregisseurs Serebrennikov, und informieren in Vorträgen und Podiumsdiskussionen über die Schwierigkeiten, mit denen Kulturschaffende in Russland heute konfrontiert sind. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst unterstützt dieses Programm. Weitere Informationen finden Sie HIER.
Bildergalerie
PRESSESTIMMEN

PRESSESTIMMEN

zur Premiere am 22.10.2017
Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2017
„Ein über weite Strecken berührender, aufwühlender Theaterabend wurde da in Stuttgart geboren, zumal die Sänger, das Orchester und der Chor sowie die Darsteller im Film eine dramatische Dichte entwickeln.“

„Die Kunst trotzt der Freiheitsberaubung“ von Marco Frei
Münchner Merkur, 24.10.2017
„Als das Ensemble beim Schlussbeifall ins Opernhaus winkt, als sogar die beiden farbigen Hauptdarsteller auf die Bühne kommen, reißt es die Menschen von den Sitzen. Tränen, Emotion, auch Trotz und die Gewissheit: Für ihre Situation hat die Stuttgarter Staatsoper die richtige Lösung gefunden. […] Ohnmacht, Überforderung, Hilflosigkeit, Unfertigkeit sind kein Malus, alles wird – auf teils fantasievolle Weise – sichtbar gemacht.“

Serebrennikov zeigt […] überragende Filmregie-Qualität. Halbdokumentarisch ist alles mit Aufnahmen, die so stark, so eindrücklich sind, dass es einem den Hals zuschnürt.“

„Stuttgart bietet bewusst keine szenische Produktion, auch keine billige Betroffenheitsdemo, der Abend entzieht sich folglich (und richtigerweise) einer Kritik.“

„Alles ist nahezu perfekt auf die synchron laufende Musik geschnitten.“

„Das Orchester mit dem so umsichtigen, die Musik klug abschmeckenden Dirigenten Georg Fritzsch sitzt auf der Bühne […].“

„Stimmlich sind Diana Haller (Hänsel) und Esther Dierkes (Gretel) herausragend, gerade weil sie unangestrengt mit dem Riesenorchesterklang umgehen können.“

„Ohnmachtsfantasien“ von Markus Thiel
Südwest Presse, 24.10.2017
„Dieser Stuttgarter Opernabend ist Fragment und politische Solidaritätsaktion gleichermaßen.“

„[… Die] beiden Kinder aus Ruanda [spielen] großartig und bewusst […].“

„Der Film an sich […] ist ein kleines Kunstwerk, empathisch und auch nicht ohne Ironie mit Klischees spielend.“

„Erstklassig das Ensemble mit der burschikosen Diana Haller als Hänsel und der nicht weniger zupackenden wie farbenvoll singenden Esther Dierkes als Gretel; Daniel Kluge macht aus der Hexe eine aufreizende Virtuosennummer.“

„[Das geht] tief ans Herz. Das Publikum erhebt sich sofort zu Standing Ovations.“

„Ein Abend der Hoffnung.“

„Kinder sind die Hoffnung“ von Jürgen Kanold
Financial Times, 23.10.2017
“The result is an impressive example of how much a company with a moral conscience and a clear intent can achieve.”
 
“This Hänsel und Gretel is a fairy-tale-in-progress, with singers in street clothes presenting the story of an unfinished opera production.”
 
“[The film is] an incomplete yet polished vision of Humperdinck’s story on a large screen, centre-stage.”
 
“By placing the orchestra and conductor Georg Fritzsch centre-stage and ensuring high musical standards, Stuttgart has made an evening of music theatre that stands on its own merits. The cast is strong, the performances committed and the whole manages to address its core themes without forgetting that the audience will always include children.”

„No happy ending for arrested director Kirill Serebrennikov” von Shirley Apthorp
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2017
„Stuttgart muss die Leerstelle in der Aufführung benennen, es muss diesen Opernabend nicht nur als Theateramüsement ausrichten, sondern auch ein politisches Signal setzen, um mit jeder gesungenen und gespielten Note zu fordern: ‚Free Kirill!‘.“

„Free Kirill!“ von Reinhard Brembeck
Bayerischer Rundfunk „kulturWelt“, 23.10.2017
„Leicht hat es sich Stuttgart nicht gemacht: So ist es dort Brauch, und in diesem Fall kein schlechter.“

„Solidaritätsappell mit Musik: ‚Hänsel und Gretel‘ in Stuttgart“ von Peter Jungblut
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.10.2017
Zur Musikalischen Darbietung:
„[…] äußerst feinfühlig, klangschön, hinreißend [gesungen] und vom Orchester unter der Leitung von Georg Fritzsch [gespielt] […].“

„Es ist ein einnehmender, fröhlicher Abend, dank der ausnahmslos gelungenen Sängerleistungen von Diana Haller (Hänsel), Esther Dierkes (Gretel), Irmgard Vilsmaier (Mutter), Michael Ebbecke (Vater), Aoife Gibney (Sand- und Traummännchen) sowie Daniel Kluge als knatternde Knusperhexe mit einer herrlichen Lache […]“

„Endstation Oper?“  von Jan Brachmann
Frankfurter Rundschau, 24.10.2017
„Musikalisch ist es eine grandiose Konzertgala: Diana Haller und Esther Dierkes als Hänsel und Gretel mit wunderbar zusammenarbeitenden fülligen Honigstimmen, die Eltern, Irmgard Vilsmaier und Michael Ebbecke, in wagnerischem, aber nicht grobem Format. Daniel Kluge bekam als Knusperhexe (und Luft-, nein Besengitarrist) Szenenapplaus […]. Das Orchester unter der Leitung von Georg Fritzsch ist exzellent, transparent und leistet sanften Widerstand gegen eine allzu süffige Opulenz, der Kinderchor (Christoph Heil) ist zum Weinen fein und schön, wie es sich gehört."

"Das Publikum klatschte sich die Seele aus dem Leib […].“

„David und Ariane“ von Judith von Sternburg
Esslinger Zeitung, 24.10.2017
Esther Dierkes hat […] eine leuchtende Gretel gesungen, Diana Haller einen exquisiten Mezzo-Hänsel […].“

„Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“ von Martin Mezger
Stuttgarter Zeitung, 24.10.2017
„[…] Georg Fritzsch dirigiert eindringlich und umsichtig das auf der Bühne platzierte Staatsorchester […].“

„Die Darsteller erobern sich den Raum, der seinerseits lebendig wird, bis am Schluss der Rauch aus dem Hexenofen durch den Boden quillt und die Flammen, wie in Richard Wagners Götterdämmerung, grellgelb aus den Wänden schlagen.“

„Die Stuttgarter Oper hat […] ein Zeichen gesetzt und Solidarität mit einem Künstler geübt, der zu Unrecht im Gefängnis seiner eigenen Wohnung sitzt. Das verdient alle Achtung und Respekt.“

„Das Unbehagen der Protagonisten“ von Mirko Weber
Stuttgarter Nachrichten, 24.10.2017
Über den Kinderchor: „[…] wunderschön […].“

„Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage“ von Susanne Benda
nachtkritik.de, 22.10.2017
„Ein Zeichen gegen das Unrecht.“

„Der Film zeigt ästhetische Bilder von großer Dynamik […].“

„Ein Sitz bleibt frei“ von Verena Großkreutz
Badisches Tagblatt, 24.10.2017
„[… Keiner verlässt] das vollbesetzte Haus an diesem Premierenabend ohne Rührung.“

„[… Die] gut 140 Minuten Hänsel und Gretel […] werden zu einer Demonstration unbezwingbarer Freiheit.“

„Eine geniale Wendung nimmt diese Inszenierung […], weil sie global betrifft.“
 
Zu Diana Haller als Hänsel: „[…] wunderbar timbriert […].“

Zu Esther Dierkes als Gretel: „ein kolossal kraftvolles Rollendebüt […].“

„[…] Dirigent Georg Fritzsch [entlockt]  dem Staatsorchester einen Humperdinck auserlesener Schönheit […], der funkelt, in formvollendeter Stärke strahlt und in beherzter Passion brodelt, ohne dabei ins Pathetische abzudriften […].“

„[…] vom Publikum mit Jubel gefeiert […].“

„Unbezwingbarer Freiheitswille“ von Markus Mertens