Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und haben eine Gültigkeit von drei Jahren nach Ausstellungsdatum. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes des Gutscheines ist nicht möglich. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle vorhandene Restguthaben werden in Form eines Restwertgutscheines ausgegeben. Eine nachträgliche Anrechnung eines Gutscheins auf einen bereits getätigten Kauf ist leider nicht möglich. Geschenkgutscheine können nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen eingelöst werden.
Abonnement eGutscheine
Ihre eGutscheine sind unter Ihrer persönlichen Kundennummer hinterlegt, sobald Ihnen Ihre Abonnementunterlagen zur Verfügung stehen.
eAbonnementgutscheine = Geldbetrag nach Freigabe einer Abonnementvorstellung
  • Gültigkeit bis Ende der Folgespielzeit
  • einsetzbar für alle Vorstellungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eWahlabonnementschecks = 15% Preisvorteil für alle Schauspiel-Repertoirevorstellungen im Schauspielhaus
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eErmäßigungsgutscheine = 20% Ermäßigung auf den Tageskassenpreis einer Repertoirevorstellung (wird über das System mit 0,00 € ausgewiesen)
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

So lösen Sie Ihre eGutscheine ein:
Melden Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundennummer über Ihren Account an. Wählen Sie Ihre Eintrittskarte(n) aus und akzeptieren Sie die AGB. Darauffolgend erscheinen Ihre ausgewählten Gutscheinnummern unter „Gutschein“.  Aktivieren Sie die Einlösung und die automatische Zuordnung über „Gutscheine einlösen“. Änderungen der Gutscheinauswahl sind über „Gutschein zurücknehmen“ möglich. Nun prüfen Sie Ihre Eingaben und bestellen Ihre Karten.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Mit Kreditkartenzahlung (VISA, Master, AMEX) oder per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren (Nicht bei Neukunden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den telefonischen Kartenservice [0711. 20 20 90] ).
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Giuseppe Verdi

Rigoletto

19:30 - 22:15 Uhr Opernhaus
Informationen
Opernhaus
Wieder im Repertoire
2. April 2017
Dauer
I. Akt: ca. 1 Std. 30 Min.
- Pause: ca. 25-30 Min. -
II. Akt: ca. 1 Std. 35 Min.
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
April 2017
02.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise F
12.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
20.04.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
Mai 2017
03.05.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
12.05.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise F
17.05.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
22.05.2017 | Besetzung | Kartenbestellung
Preise E
Besetzung Apr 2017 - Mai 2017
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Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling, Roland Kluttig, Regie: Yannis Houvardas, Bühne: Herbert Murauer, Kostüme: Anja Rabes, Licht: Reinhard Traub, Chor: Christoph Heil, Dramaturgie: Patrick Hahn

Fiordiligi: Hailey Clark, Mandy Fredrich, Dorabella: Sophie Marilley, Guglielmo: Ronan Collett, André Morsch, Ferrando: Thomas Elwin, Sebastian Kohlhepp, Despina: Yuko Kakuta, Don Alfonso: Shigeo Ishino, Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Così fan tutte

von Wolfgang Amadeus Mozart
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Fiordiligi und Guglielmo sind unsterblich ineinander verliebt. Fiordiligis Schwester Dorabella hat in Ferrando den Mann ihrer Träume gefunden. Don Alfonso und Despina haben den Glauben an die große Liebe bereits hinter sich gelassen. In einer Wette unterziehen sich die beiden jungen Paare einer unerhörten Treueprobe. Das Spiel gerät außer Kontrolle, als die Liebenden ihre Gefühle für den Partner des oder der anderen entdecken.

Mozart inszenierte 1790 mit seinem kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte ein Spiel der Masken des Begehrens, das mit größter psychologischer Delikatesse die Niederlage idealisierter bürgerlicher Empfindsamkeit vor der Macht des Eros zelebriert.

#OPERNBLOG


Mit Texten, Bildern, Ton- und Videodokumenten begleiten Dramaturgie und Kommunikationsabteilung die Produktion Così fan tutte im Blog der Oper Stuttgart auf operstuttgart.wordpress.com

NACH(T)GESPRÄCHE

Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!
  • Freitag, 12. Mai 2017

EINFÜHRUNG

Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

Hier können Sie sich aber auch bereits im Vorfeld und bequem zu Hause auf Ihren Theaterbesuch einstimmen und Wissenswertes zur Inszenierung erfahren:

Bildergalerie
PRESSESTIMMEN

PRESSESTIMMEN

zur Premiere am 31.05.2015
Südwest Presse Ulm, 02.06.2015
Über das Staatsorchester, angeleitet von Sylvain Cambreling:
„Was jetzt in Stuttgart mit dem klein besetzten, ausgezeichneten Staatsorchester zu erleben ist: tiefes Verständnis der Partitur wie Furor, ein mitreißendes Musikdrama.“

Über die Solisten:
„Ein hochklassiges Ensemble: […] Mandy Friedrich ist eine Seele von Fiordiligi mit feinem Sopran, Diana Haller zeigt tolle Mezzo-Power als Dorabella, der kernige Bariton Ronan Collett gehört mit seinem Guglielmo-Debüt zu den Entdeckungen des Abends, Gergely Németi überzeugt […] als Ferrando. Shigeo Ishino ist der Ehrfurcht gebietende Don Alfonso, Yuko Kakuta die erfahren schlaue Despina. Ovationen im Opernhaus.“

„Von Mozart durchgeschüttelt“ von Jürgen Kanold
Stuttgarter Nachrichten , 02.06.2015
Über die Solisten:
„[Gergely Németi nimmt] als Ferrando mit sehr feinem, geschmeidigen Timbre für sich ein. Rundum überzeugend ist Diana Hallers ungemein farb- und nuancenreiche, lebenspralle Dorabella, und Mandy Fredrich zeichnet die empfindsame Figur der Fiordiligi mit viel Stimmkultur und einer sehr besonderen Art von Empathie auf eine ungewohnt weiche, vermittelte, verletzliche Weise, die in einer geradezu erschütternden „Per piéta“-Arie gipfelt. Ronan Collett gibt den Guglielmo stimmlich souverän, manchmal machohaft derb und ziemlich eindeutig sein ‚kleines Geschenk‘ anpreisend. Von ähnlicher Aktionslust auch die beiden Strippenzieher der Handlung, Yuko Kakutas quirlig-selbstbestimmte Despina und Shigeo Ishinos resignierter, von Leben und Lieben frustrierter Don Alfonso.“

Über die Regie:
„Die Schauspieler aus den Sängern herausgekitzelt zu haben dürfte ein Verdienst des Regisseurs sein: Auch eine klare Personenführung und eine detaillierte Personenzeichnung sind Qualitäten von Yannis Houvardas‘ Inszenierung. Zu etwas ganz Besonderem wird diese ‚Così fan tutte‘ aber vor allem dadurch, dass sie lange und immer wieder in der Schwebe bleibt.“

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ von Susanne Benda
Mannheimer Morgen , 02.06.2015
Über die Regie:
„Regisseur Yannis Houvardas (lässt) Mozarts Oper ‚Così fan tutte‘ ebenso witzig wie hintergründig ablaufen. Denn der aus Griechenland stammende, international tätige Theatermann hinterfragt die gängigen Klischees, die dem Sänger-Darsteller-Sextett so anhaften.“

Über Sylvain Cambrelings Dirigat:
„Musiziert wird ausgezeichnet, weil Sylvain Cambreling am Pult mit Mozarts Musik sehr sorgsam und in atmender Kongruenz mit den Sängern umgeht - und sie in Stimmungen und Farben vom Staatsorchester Stuttgart und vom Staatsopernchor (Christoph Heil) fein und einprägsam ausmusizieren lässt.“

Über Shigeo Ishino:
„Der prächtige Bassbariton Shigeo Ishino, klar artikulierend und ausgezeichnetes Material ausdrucksstark einsetzend, gibt (Don Alfonso) verbitterte Züge eines Menschen, der seine Enttäuschungen mit jenem bösen Spiel der Treue-Probe kaschiert.“

„Alles noch im Griff in den 50er Jahren“ von Eckhard Britsch
Reutlinger Generalanzeiger , 02.06.2015
Über das Staatsorchester, angeleitet von Sylvain Cambreling:
„Das Orchester ist unter Sylvain Cambreling der eigentliche Motor. Es legt mit nervösen Geigenmotiven die Unruhe der Akteure offen; es begleitet mit hoch präsenten Holzbläsern und Hörnern das Bangen und Sehnen der Charaktere; und es schüttet mit den pompös donnernden Blechbläserfanfaren am Ende ein bisschen Spott über den Figuren aus, die da eben in ihrem Rollenspiel in jeder Beziehung die Hosen runterließen.“

Über die musikalische Gesamtleistung:
„Eine Wucht ist, wie sich die Sänger in ihren vielen Duetten ganz nahtlos verzahnen. Auch wie die Beiträge des glänzenden Chors, der Solisten und des Orchesters vernäht sind, ist große Klasse.

„Partnertausch im Puppenhaus“ von Armin Knauer
Stuttgarter Zeitung , 02.06.2015
Über Diana Haller und Mandy Fredrich:
„[Mandy Fredrich als Fiordiligi und Diana Haller als Dorabella] entwerfen ihre großen Arien als berührende Seelenschauen zerrissener Frauen: imponierend Diana Haller mit bestechender Intonation, wunderbaren Pianissimi und einer dezenten geschärften Höhe, die durch Mark und Bein geht. Mandy Fredrich (…) becircte mit weit gespannten Melodiebögen und balsamisch weichen Spitzentönen – berückend ihre hornbegleitete Arie „Per pietà“.

„So fummeln sie alle“ von Frank Armbruster
SWR2 Kultur aktuell , 01.06.2015
Über Mandy Fredrich, Diana Haller und Gergely Németi:
„[Mandy Fredrich als Fiordiligi] meisterte die atemberaubend schwere Partie grandios. Diana Haller bewies mit ihrem klangschönen Mezzosopran als Dorabella Spielwitz und Dramatik. Gergely Németi blieb der gleichfalls schweren Partie des Ferrando – was für Sänger musste dieser Mozart zur Verfügung gehabt haben! – nichts schuldig.“

„Sexuelle Handgreiflichkeiten abseits aller Logik“ von Rainer Zerbst
Heilbronner Stimme, 02.06.2015
Über Yuko Kakuta:
„Der geheime Star ist Yuko Kakuta als Despina: stets geschmeidig, vielleicht zu bescheiden.“

„Alles nur Spiel, alles nur Spaß?“ von Ulrich Enzel
HANDLUNG

HANDLUNG

ERSTER AKT
Ein Haus in der Nähe von Neapel. Die beiden jüngeren Paare Fiordiligi und Guglielmo sowie Dorabella und Ferrando streiten mit dem älteren Paar Don Alfonso und Despina seit einiger Zeit über die Möglichkeit und Unmöglichkeit von Liebe und Treue. Trotz der bereits gesammelten Erfahrungen sind Ferrando und Guglielmo von der Beständigkeit ihrer beiden Verlobten überzeugt. Mit einer Wette auf die Treue ihrer Partnerinnen fordern sie Don Alfonso heraus: Er will ihnen binnen eines Tages endgültig beweisen, dass Frauen nicht treu sein können. Die jungen Paare willigen ein, für 24 Stunden alles zu machen, was Alfonso von ihnen verlangt. Alfonso inszeniert eine Abschiedssituation: die beiden Männer spielen, dass sie in den Krieg zögen. Die Paare durchleben den Abschiedsschmerz. Unter Treueschwüren reisen die Männer ab. Alfonso und die beiden Frauen wünschen Ihnen eine sichere Überfahrt.

Despina schimpft über Ihr Dasein als dienende Frau. Dorabella hat das Gefühl, sie müsse vor Kummer sterben. Dass die Männer fort seien, betrachtet Despina als Vorteil: die Männer liebten in den Frauen nur das Vergnügen, daher sollten auch diese sich vergnügen. Mit einem Geldgeschenk bewegt Alfonso Despina dazu, in seiner Inszenierung für die jungen Paare mitzuwirken.

Ferrando und Guglielmo kehren verkleidet zurück und Alfonso führt sie als albanische Freunde ein. Die Damen mokieren sich über die Verkleidung der jungen Männer und möchten sie aus dem Haus werfen lassen. Als Fremde machen die jungen Männer ihren Bräuten den Hof – zunächst vergeblich: Fiordiligi vergleicht ihre Treue mit einem Felsen. Mit einer Zurschaustellung ihrer Männlichkeit versuchen Guglielmo und Ferrando, die Damen für sich einzunehmen. Als diese darauf nicht eingehen, zeigen sich Ferrando und Guglielmo gegenüber Alfonso siegessicher.

Mit Hilfe Despinas ersinnt Alfonso eine neue List: Die jungen Männer spielen, sie hätten sich aus Liebeskummer vergiftet. Als Arzt verkleidet, erweckt Despina sie wieder zum Leben. Im Spiel nähern sich Dorabella und Fiordiligi den beiden „Vergifteten“ an, bis diese einen Kuss fordern, den sie zornig zurückweisen.

ZWEITER AKT
Despina wundert sich über das prüde Verhalten der beiden Mädchen. Sie rät ihnen, die Liebe „en bagatelle“ zu nehmen und lehrt sie ihre Kunst der Verführung. Dorabella ermutigt ihre Schwester Fiordiligi, Despinas Rat zu folgen. Sie entscheiden sich, auf die Avancen der verkleideten Männer einzugehen. Dorabella wählt „den Braunen“ und Fiordiligi „den Blonden“.

Alfonso leitet die Männer an, sich mit den Damen zu versöhnen: Mit Blumen und reuigen Worten gelingt ihm selbst erfolgreich die Versöhnung mit Despina. Ferrando zieht sich mit Fiordiligi zurück. Guglielmo täuscht erneut einen Schwächeanfall vor: Dorabellas liebende Augen hätten ihn vergiftet. Er will ihr sein Herz schenken – und entwendet ihr im Gegenzug ein Medaillon mit Ferrandos Porträt. Fiordiligi kann sich Ferrandos Annäherungsversuchen noch einmal entwinden. Sie ringt mit ihren Gefühlen und bittet ihren Geliebten um Entschuldigung. Ferrando wähnt sich nun erneut mit Guglielmo als Wettsieger über Don Alfonso: da offenbart sein Freund ihm, dass er von Dorabella Ferrandos Liebespfand erobert habe. Guglielmo schmäht die Frauen für ihre Wechselhaftigkeit. Ferrando fühlt sich von allen verraten.

Alfonso fordert die beiden Männer auf, das Spiel bis zum vereinbarten Zeitpunkt fort zu setzen. Despina ermutigt die Frauen, ihren Gefühlen zu trauen und weiter mit zu spielen: Dorabella möchte Amor gehorchen; Fiordiligi kämpft gegen ihre Gefühle an. Guglielmo wird nun seinerseits Zeuge eines amourösen Dialogs zwischen Fiordiligi und Ferrando. Alfonso tröstet die jungen Paare mit seiner zynischen Moral, dass alle Frauen es so machten.

Despina schlägt vor, das Spiel nun durch eine Hochzeitszeremonie zu beenden, sie selbst gibt den Notar. Unter Segenswünschen trinken die jungen Liebenden auf die Schönheit und auf das Vergessen. Nachdem der Ehevertrag unterzeichnet ist, kündigt Don Alfonso die Rückkehr der abgereisten Verlobten an. Nachdem unter heftigen gegenseitigen Schuldzuweisungen alle Masken gelüftet sind, stimmen alle das Lob der Vernunft an.