Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf

Die Kartenbestellung im Saalplan basiert auf der Software Java. Aktuell wird die Ausführung dieser Software durch den Browserhersteller (z.B. Mozilla Firefox) auf Ihrem PC möglicherweise blockiert (Sie sollten daher immer die neueste Java-/Browser-Version installiert haben).

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und haben eine Gültigkeit von drei Jahren nach Ausstellungsdatum. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes des Gutscheines ist nicht möglich. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle vorhandene Restguthaben werden in Form eines Restwertgutscheines ausgegeben. Eine nachträgliche Anrechnung eines Gutscheins auf einen bereits getätigten Kauf ist leider nicht möglich. Geschenkgutscheine können nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen eingelöst werden.
Abonnement eGutscheine
Ihre eGutscheine sind unter Ihrer persönlichen Kundennummer hinterlegt, sobald Ihnen Ihre Abonnementunterlagen zur Verfügung stehen.
eAbonnementgutscheine = Geldbetrag nach Freigabe einer Abonnementvorstellung
  • Gültigkeit bis Ende der Folgespielzeit
  • einsetzbar für alle Vorstellungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eWahlabonnementschecks = 15% Preisvorteil für alle Schauspiel-Repertoirevorstellungen im Schauspielhaus
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eErmäßigungsgutscheine = 20% Ermäßigung auf den Tageskassenpreis einer Repertoirevorstellung (wird über das System mit 0,00 € ausgewiesen)
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

So lösen Sie Ihre eGutscheine ein:
Melden Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundennummer über Ihren Account an. Wählen Sie Ihre Eintrittskarte(n) aus und akzeptieren Sie die AGB. Darauffolgend erscheinen Ihre ausgewählten Gutscheinnummern unter „Gutschein“.  Aktivieren Sie die Einlösung und die automatische Zuordnung über „Gutscheine einlösen“. Änderungen der Gutscheinauswahl sind über „Gutschein zurücknehmen“ möglich. Nun prüfen Sie Ihre Eingaben und bestellen Ihre Karten.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Mit Kreditkartenzahlung (VISA, Master, AMEX) oder per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren (Nicht bei Neukunden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den telefonischen Kartenservice [0711. 20 20 90] ).
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Informationen
Opernhaus
Premiere
19. März 2016
Koproduktion der Oper Stuttgart und des Teatro Real Madrid
Dauer
I. + II. Akt: ca. 1 Std. 20 Min.
Pause: ca. 25 Min.
III. Akt: ca. 55 Min.
Pause: ca. 25 Min.
IV. + V. Akt: ca. 45 Min.
Aufführungen, Besetzung, Kartenverfügbarkeit
März 2016
19.03.2016 18:00 - 22:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 67 / - / 100 / 116 € / G
24.03.2016 19:00 - 23:00 Uhr | Besetzung
9 / 15 / - / 32 / - / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
April 2016
03.04.2016 15:00 - 19:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
10.04.2016 18:00 - 22:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
15.04.2016 19:00 - 23:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / 109 € / F
23.04.2016 19:00 - 23:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / - / 109 € / F
30.04.2016 19:00 - 23:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 63 / 78 / 94 / - € / F
Mai 2016
04.05.2016 19:00 - 23:00 Uhr | Besetzung
- / - / - / - / - / 53 / 65 / 78 / 91 € / E
Besetzung Mär 2016 - Mai 2016
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Musikalische Leitung: Sylvain Cambreling, Gregor Bühl, Regie: Christoph Marthaler, Regie-Mitarbeit: Joachim Rathke, Bühne und Kostüme: Anna Viebrock, Licht: Olaf Winter, Choreografie: Altea Garrido, Chor: Christoph Heil, Dramaturgie: Malte Ubenauf

Hoffmann: Marc Laho, Eric Cutler, Muse / Niklas: Sophie Marilley, Hannah Esther Minutillo, Lindorf / Coppelius / Mirakel / Dapertutto: Alex Esposito, Vladislav Parapanov (Szene), Simon Bailey, Vito Priante, Andres / Cochenille / Franz / Pitichinaccio: Torsten Hofmann, Olympia: Ana Durlovski, Daniela Fally, Antonia: Mandy Fredrich, Giulietta: Simone Schneider, Stella: Altea Garrido, Begoña Quiñones, Stimme der Mutter: Maria Theresa Ullrich, Nathanael: Thomas Elwin, Spalanzani: Graham F. Valentine, Hermann: Dominic Große, Schlemihl: Eric Ander, Luther / Krespel: Roland Bracht, Henry Waddington

Hoffmanns Erzählungen

Les Contes d’Hoffmann

von Jacques Offenbach
in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln


Der Künstler Hoffmann, gleichermaßen in einer Schaffens- wie in einer Liebeskrise, gerät in dieser Oper, verfolgt von seiner Muse, in eine surreale Welt, die sich aus seiner eigenen Vorstellungskraft speist. Er begegnet drei Frauen, an denen er verschiedene Spielarten leidenschaftlicher Hingabe erprobt: der mechanischen Apparatur Olympia, der ganz in ihrer Kunst verlorenen Sängerin Antonia und schließlich der berechnenden Kurtisane Giulietta. Begleitet von weiteren Figuren, die stets wie Engel und Teufel seines Gewissens agieren, durchläuft Hoffmann die surreal verzerrten Szenerien seiner Fantasie.


Öffentliche Probe
  • Samstag, 5. März 2016, 9:45 - 11:30 Uhr
Eintritt frei, kostenlose Platzkarten an der Theaterkasse erhältlich.

Einführungsmatinee

#OPERNBLOG


Mit Texten, Bildern, Ton- und Videodokumenten begleiten Dramaturgie und Kommunikationsabteilung die Produktion Salome im Blog der Oper Stuttgart auf operstuttgart.wordpress.com

NACH(T)GESPRÄCHE

Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!
  • Sonntag, 3. April 2016
  • Sonntag, 10. April 2016

EINFÜHRUNG

Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

PREVIEW CLUB

Du bist zwischen 16 und 30 und möchtest schon vor allen anderen die neuen Premieren erleben? Werde Mitglied im Preview Club!

RADIO-VORBERICHT DES SWR

Vorbericht im SWR2 "Journal am Mittag" zur Premiere Hoffmanns Erzählungen
Bildergalerie
PRESSESTIMMEN

PRESSESTIMMEN

zur Neuproduktion
Rhein-Neckar-Zeitung, 21.03.2016
„Ein großer Abend für das gesamte Team – und das applausfreudige Publikum.“

„Der Abend schmeckt mehr brut als sec“ von Volker Oesterreich
BR-KLASSIK, 22.03.2016
„[Offenbachs] vertrackte ‘Hoffmanns Erzählungen‘ [sind] in Stuttgart beides: kulinarischer Genuss und ‚kunstvolle‘ Herausforderung.“

„Vergebliche Liebe als Kunstausstellung“ von Sven Ricklefs
SWR2 "Kulturthema", 21.03.2016
Christoph Marthaler und Anna Viebrock lassen das alles ganz wunderbar in der Schwebe, finden absurd komische Bilder und zeigen ‚Hoffmanns Erzählungen‘ als im gewissen Sinn durchtriebenes Stück, das den Zuschauer hinters Licht führt, mit begeisternden Chören, süßen Melodien und Harfenklang, dem man sich nur schwer entziehen kann.“

„Köstliche Marthaler-Momente“ von Karsten Umlauf
dpa, 20.03.2016
Ana Durlovski setzte […] als Olympia Glanzpunkte. Szenenapplaus und ‚Bravo‘-Rufe gab es am Ende auch für ihre Mitstreiterinnen als Hoffmann-Liebschaften Antonia (Mandy Fredrich) und Giulietta (Simone Schneider). Von diesen drei Frauen träumt Hoffmann, dessen Fantasiewelt Tenor Marc Laho mimisch und stimmlich kraftvoll zeichnete.“

„Christoph Marthaler entzückt mit Stuttgart-Debüt“ von Ulf Mauder
Badische Zeitung, 22.03.2016
„Riesenjubel, kein Widerspruch.“

 „[…] Marc Laho (Hoffmann) [ist] ein Muster französischen Singens: absolut wortbewusst und auch in den permanenten tenoralen Höhentouren unangefochten. Als sein Gegenspieler in viererlei Gestalt erhärtet der markige und gescheit phrasierende Bassbariton Alex Esposito, dass er vom weltweit beschäftigten Leporello in dramatischere Sphären aufzubrechen gewillt ist. Betont individuell und auf bemerkenswertem Niveau präsentieren sich die Geliebten des Dichters, die sich zu seinem Frauenbild vereinen. Ana Durlovski mit brillantem Koloratur-Esprit als Puppe Olympia, Mandy Fredrich mit feinem, dabei steigerungsfähigem lyrischem Sopran als Antonia und Simone Schneider mit angemessen fülligem und sinnlichem Sopran als Giulietta. Eine Mittelpunktgestalt ist auch bei Marthaler die Muse: souverän, wie Sophie Marilley die Aufgabe schultert.“ 

„Der Tote auf dem Billardtisch“ von Heinz W. Koch
Südwest Presse, 21.03.2016
„Eine Seelenwelt: mit dem verlorenen Turnschuhträger Hoffmann, den Marc Laho mit schön französischem Heldentenor-Timbre verkörpert […]; mit der stets ihn engelsgleich antreibenden Muse, schlau und bezwingend gesungen von Sophie Marilley; mit dem teuflischen Gegenspieler Lindoro/Coppelius/Mirakel/Dapertutto, den Alex Esposito so frostig, aasig wie heißglühend ins Spiel bringt.“

Sylvain Cambreling gelang mit dem Staatsorchester ein starker Abend: mit viel Esprit, elanvoll hingepinselten Klangfarben, mit Präzision und Temperament.“

„Zucken und singen“ von Jürgen Kanold
Südkurier, 22.03.2016
„Das Team um Marthaler und Cambreling hat auf ganzer Linie gesiegt.“

„Trotz all des surrealen Beiwerks, mit dem Marthaler in Stuttgart seine köstlichen und unverkennbaren Marken setzt, ist hier eine überaus stringent und klar erzählte Produktion gelungen.“

„Inspiration mit Achselschweiß“ von Elisabeth Schwind
Heilbronner Stimme, 22.03.2016
„Ein vital agierendes, unter Sylvain Cambrelings detailsicherer Leitung beglückendes Staatsorchester [bietet] eine ebenso klare Basis wie der bejubelte Staatsopernchor.“

„Wenig Hoffnung“ von Ulrich Enzel
Neue Zürcher Zeitung, 29.03.2016
„Das Spiel mit den Geschlechtergrenzen wiederum setzt sich fort in der Doppelgestalt des Dichterfreundes Niklas und der Muse. Das hat zwar eine lange Tradition bei dieser schillernden Figur; doch der wunderbar dezent und präzise gestaltenden Mezzosopranistin Sophie Marilley gelingt die Quadratur: Sie verkörpert in ihrer abwechselnd zugewandten und abweisenden Haltung gegenüber Hoffmann die Zwiegesichtigkeit einer Muse, die längst nicht mehr nur Projektionsfläche männlicher Wunschvorstellungen sein will.“


„Die spinnen, die Musen“ von Christian Wildhagen
Stuttgarter Nachrichten, 21.03.2016
Ana Durlovski [singt Olympias] hohe Töne und Verzierungen so perfekt, so schön und so wirkungsvoll, dass sie dafür unter allen Sängern den lautesten Beifall erhält.“

Torsten Hofmann [gibt] mit seinem schlanken Tenor eine ideale Besetzung für Offenbachs Dienerfiguren [ab].“

„Mit Hingabe und schönen Farben [singt] Sophie Marilley als Muse.“

Mandy Fredrich als Antonia und vor allem die als Giulietta wieder sehr facettenreich und mit viel Strahlkraft gestaltende Simone Schneider [singen] mit Kunst und Hingabe.“

„Grau ist das neue bunt“ von Susanne Benda
DIE RHEINPFALZ, 26.03.2016
„Musikalisch ein Genuss, optisch ein Erlebnis. […] Definitiv […] eine Oper zum Zweimal-Sehen, zum Nicht-Satt-Sehen-Können.“

„In Stuttgart ist der Opernchor schon Grund genug, das Haus zu besuchen. Auch diesmal wieder: runder Klang mit optimaler Balance zwischen den einzelnen Stimmgruppen. Den Solisten ist großes Schauspiel zu attestieren. Wie sich Alex Esposito durch gleich vier Bösewicht-Rollen nacheinander mimt, ist eine Freude. […] Auch stimmlich ist der Bariton mit seinem kräftigen Timbre die richtige Besetzung. Ihm gegenüber steht Marc Laho als Hoffmann, der mit klarem, auch mal weichem Tenor die Hauptpartie gestaltet. […] Auch dabei: eine wunderbare Sophie Marilley mit beinahe unauffälliger Klangschönheit.“

„Große Kunst zwischen Billiardtischen“ von Rebekka Sambale
Vorarlberger Nachrichten, 21.03.2016
Über Inszenierung, Ausstattung und Orchester:
„Mit Hilfe eines Chores, der seine exakten Einsätze mit Genauigkeit in den Aktionen bündelt, mit Tänzern, die sich aus dem Tableau lösen, um zu surrealer Bildästhetik zu finden, und mit einer Personage, in der wir Protagonisten aus Literatur, bildender Kunst und Philosophie entdecken, entsteht ein optisches Gesamtkunstwerk, das Sylvain Cambreling mit dem Staatsorchester klangschön, farbenreich, ohne Scheu vor dem Grotesken und kleinen, auf dem Manuskriptstudium basierenden Veränderungen adäquat ergänzt.“

Über die Besetzung:
Marc Laho und Sophie Marilley veredeln die Produktion als Hoffmann und Muse ebenso wie Ana Durlovski (Olympias) mit Koloraturpracht und Spielintensität ebenso wie Mandy Fredrich (Antonia), die man bereits in Bregenz feiern konnte.“
faustkultur.de, 21.03.2016
Marc Laho gibt einen strahlenden Hoffmann, souverän in der Intonation, differenziert in den Gefühlsschattierungen. Ana Durlovski als Olympia, Mandy Friedrich als Antonia und Simone Schneider als Giulietta überbieten einander nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch […] und Sophie Marilley als Muse/Niklas steht ihnen in nichts nach. Den Baritonpart von Lindorf/Coppelius/Mirakel und Dapertutto gestaltet Alex Esposito als vollwertige geheimnisvolle Gegenfigur zu Hoffmann. Den Wirt Luther […] singt der formidable Roland Bracht.“

„Eine Liebesheirat“ von Thomas Rothschild
Online Merker, 22.03.2016
„Im großen Ensemble beeindruckt vor allem der […] faszinierend erzene Bass von Roland Bracht, mit dem er den Sorgen und Ängsten des Geigenbauers Krespel um seine Tochter Antonia erschütternde Dringlichkeit verleiht und nebenbei in den Rahmenakten noch den Kellermeister Luther ausfüllt. Maria Theresa Ullrich tritt als tote Mutter […] leibhaftig in Erscheinung und ergänzt das bis zum Exitus der Tochter gesteigerte Terzett mit klangvoller Mezzo-Emphase. In den Episodenrollen der Studenten vertreten Thomas Elwin als Nathanael mit qualitätsvollem lyrischem Tenor, Dominic Große als Hermann mit präsentem Bariton und Eric Ander als Schlemihl mit klarem Bass das Opernstudio des Hauses als ehemalige bzw. aktuelle Mitglieder auf engagierte Weise.“

„Surrealismus mit Fernbedienung“ von Udo Klebes
HANDLUNG

HANDLUNG

1. AKT - PROLOG

Die Muse wartet an der Bar auf ihren Protegé, den Künstler Hoffmann. Dieser leidet unter einer Lebenskrise: Es fehlt ihm an Inspiration, zudem quält ihn seine Leidenschaft für die Sängerin Stella, aus deren Gunst ihn sein Gegner Lindorf zu verdrängen sucht.
Die Muse will Hoffmann von der Leidenschaft für Stella abbringen und nimmt sich vor, ihn in Gestalt seines Freundes Niklas zu begleiten und zu beschützen.
Hoffmann erscheint. Von anderen Besuchern dazu gedrängt, singt er das Chanson vom Wechselbalg „Klein Zack“. Doch im Singen schweifen seine Gedanken ab und ihm erscheinen die Gestalten dreier geliebter Frauen.

2. AKT - OLYMPIA

Der Physiker Spalanzani präsentiert sein neuestes Objekt: Sein menschengleicher Automat „Olympia“, den er als seine Tochter vorstellt. Vom Glashändler Coppelius, der Olympias Augen hergestellt hat, erhält der in Olympia verliebte Hoffmann eine magische Brille. Diese verhindert, dass er die Künstlichkeit Olympias erkennt – obwohl Niklas versucht, ihn zu warnen. Erst als die Situation außer Kontrolle gerät, nimmt Hoffmann die Brille ab und erkennt seinen Irrtum. Coppelius, der von Spalanzani finanziell übervorteilt wurde, rächt sich, indem er
Olympia beseitigt.

3. AKT - ANTONIA

Antonia sehnt sich nach Hoffmann, aber ihr Vater Krespel hat ihr die Beziehung verboten. Sie musste ihm auch versprechen, nicht mehr zu singen. Antonia hat die Leidenschaft für den Gesang von ihrer kürzlich verstorbenen Mutter geerbt. Krespel ist sich sicher, dass das Singen die Erkrankung seiner Frau verursacht hat. Er befürchtet, dass auch Antonia sterben könnte, und versucht daher, sie vor der Gesellschaft
zu verstecken.
Hoffmann findet Antonia wieder. Krespel überrascht sie beim Singen des sie verbindenden Liebeslieds. Heimlich belauscht Hoffmann ein Gespräch zwischen Krespel und dem unheimlichen Doktor Mirakel. Er erfährt von Antonias Krankheit. Hoffmann bittet Antonia, das Singen aufzugeben, was diese ihm verspricht. Als sie aber von Mirakel und der Stimme ihrer toten Mutter gedrängt wird, ihrer Leidenschaft nachzugeben, entscheidet sie sich für das Singen und gegen die Liebe.

4. AKT - GIULIETTA

Die Kurtisane Giulietta hat im Auftrag des zwielichtigen Dapertutto Schlemihl überredet, ihr seinen Schatten zu überlassen. Nun soll sie den traumatisierten Hoffmann seines Spiegelbilds berauben, wofür Dapertutto sie mit Diamanten zu bezahlen verspricht.
Niklas und Giulietta singen von der Vergänglichkeit der Liebe, Hoffmann antwortet mit einem zynischen Trinklied.
Schlemihl beobachtet eifersüchtig Giuliettas Annäherungen an Hoffmann, und wie dieser sie zunehmend erwidert. Als Schlemihl Hoffmann die Herausgabe des Schlüssels zu Giuliettas Kammer verweigert, bringt dieser ihn um. Verstört händigt Hoffmann Giulietta sein Spiegelbild aus.

5. AKT - EPILOG

Hoffmann kann Stella nicht mehr von Olympia, Antonia und Giulietta unterscheiden. Er erzählt das Märchen von Klein Zack zu Ende, bevor er das Bewusstsein verliert.
KURZFILM

Kurzfilm von Tobias Dusche