Informationen zur Platzauswahl

Bestplatzbuchung
Bei der Bestplatzbuchung entscheiden Sie sich für eine Platzkategorie und wählen die Anzahl der gewünschten Eintrittskarten aus. Innerhalb der gewählten Kategorie findet eine automatische Vergabe der Plätze statt, Sie erhalten die besten verfügbaren Plätze. Nummerierte Sitzplätze befinden sich in der Regel nebeneinander. Sollte an Ihrem Rechner Probleme mit Java auftreten, so erfolgt automatisch die Bestplatzbuchung.

Saalplanbuchung
Bei der Saalplanbuchung wählen Sie Ihre Plätze persönlich und sitzplatzgenau im grafischen Saalplan aus. Starten Sie die Saalplanbuchung und entscheiden Sie sich für einen Bereich. Dort können Sie die Plätze per Mausklick auswählen. Bei einigen Veranstaltungen wird die Saalplanbuchung nicht angeboten.

Freie Platzwahl
bedeutet, dass Sie mit Ihrer Eintrittskarte entsprechend den örtlichen Gegebenheiten Ihren Platz frei auswählen können. In der Regel handelt es sich dabei um Sitzplätze, in einigen Fällen stehen Ihnen jedoch auch Stehplätze zur Verfügung.

Sitz- oder Stehplatz je nach Verfügbarkeit
In der so bezeichneten Preiskategorie werden überwiegend (jedoch nicht garantiert) Sitzplätze angeboten. Unter Umständen werden auch Stehplatzkarten zum gleichen Preis zugeschickt. Ein bestimmter Wunsch bezüglich Steh- oder Sitzplatz kann in diesem Zusammenhang leider nicht erfüllt werden. Ein späterer Umtausch der gelieferten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Sichteinschränkungen/Übertitel
Auf Grund von baulichen Gegebenheiten oder auch inszenierungsbedingt sind Einschränkungen der Sicht (auch auf die Übertitel, die in zahlreichen Vorstellungen angeboten werden) von bestimmten Plätzen möglich. Bitte erkundigen Sie sich nach eventuellen Beeinträchtigungen unter 0711. 20 20 90 (Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).
Nicht mehr zustellbar
bedeutet, dass die Veranstaltung zeitnah stattfindet und eine Lieferung der Eintittskarten nicht mehr möglich ist. Bitte wählen Sie als Alternative ‚Abholung der Eintrittskarten‘.

Nur 1 Eintrittskarte auswählbar / Einzelsitzplatz
über die Bestplatzbuchung können nur noch einzelne Plätze (keine zusammenhängende Plätze) in der entsprechenden Kategorie gebucht werden. Einzelsitzplätze sind vereinzelte Restplätze. Auch wenn eine größere Anzahl verfügbar ist, sind diese Plätze nicht zusammenhängend. Möglicherweise stehen über die Saalplanbuchung noch zusammenhängende Plätze zur Verfügung.

Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10 – 18 Uhr

Informationen zum Online-Verkauf

Die Kartenbestellung im Saalplan basiert auf der Software Java. Aktuell wird die Ausführung dieser Software durch den Browserhersteller (z.B. Mozilla Firefox) auf Ihrem PC möglicherweise blockiert (Sie sollten daher immer die neueste Java-/Browser-Version installiert haben).

Bitte nutzen Sie im Falle der Blockade unsere Bestplatzbuchung oder wenden Sie sich an unseren  Telefonischen Kartenverkauf 0711. 20 20 90.

Bitte beachten Sie unsere AGB sowie nachfolgende Auszüge aus den allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.

Vorverkaufszeitraum
Der Kartenvorverkauf für Vorstellungen in allen Spielstätten und für Konzerte beginnt in der Regel datumsgleich zwei Monate vor dem Vorstellungstermin. Fällt der erste Vorverkaufstag auf einen Samstag oder Sonntag, beginnt der Kartenvorverkauf bereits am Freitag, bei einem Feiertag am Tag davor. Einige Veranstaltungen können im Online-Kartenverkauf nicht erworben werden. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an unseren telefonischen Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 18 Uhr). Vorstellungen außerhalb der zuvor genannten Vorverkaufszeiträume können über das Online-Bestellformular bestellt werden. Bitte beachten Sie dabei unsere allgemeinen Informationen zum Kartenvorverkauf.
Platzauswahl
Im Buchungsverlauf werden Ihnen Informationen zur Platzauswahl angezeigt.
Kartenpreise
Die Kartenpreise im Online-Verkauf beinhalten eine Servicepauschale von 1,00 € pro Eintrittskarte.
Ermäßigungen (außer Schauspielcard)
Bitte nutzen Sie hierzu den telefonischen Vorverkauf
unter 0711. 20 20 90, den schriftlichen Bestellweg oder
wenden Sie sich an unsere Theaterkasse, da Ermäßigungen
im Online-Verkauf nicht möglich sind.
Geschenkgutscheine
Geschenkgutscheine sind auf Dritte übertragbar und haben eine Gültigkeit von drei Jahren nach Ausstellungsdatum. Die Frist beginnt am 31.12. des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gegenwertes des Gutscheines ist nicht möglich. Der Geldwert wird mit dem Kaufpreis verrechnet (darüber liegende Differenzen können aufgezahlt werden). Eventuelle vorhandene Restguthaben werden in Form eines Restwertgutscheines ausgegeben. Eine nachträgliche Anrechnung eines Gutscheins auf einen bereits getätigten Kauf ist leider nicht möglich. Geschenkgutscheine können nicht für den Kauf von weiteren Geschenkgutscheinen eingelöst werden.
Abonnement eGutscheine
Ihre eGutscheine sind unter Ihrer persönlichen Kundennummer hinterlegt, sobald Ihnen Ihre Abonnementunterlagen zur Verfügung stehen.
eAbonnementgutscheine = Geldbetrag nach Freigabe einer Abonnementvorstellung
  • Gültigkeit bis Ende der Folgespielzeit
  • einsetzbar für alle Vorstellungen mit Ausnahme von Sonderveranstaltungen
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eWahlabonnementschecks = 15% Preisvorteil für alle Schauspiel-Repertoirevorstellungen im Schauspielhaus
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

eErmäßigungsgutscheine = 20% Ermäßigung auf den Tageskassenpreis einer Repertoirevorstellung (wird über das System mit 0,00 € ausgewiesen)
  • Gültigkeit in der laufenden Spielzeit
  • nicht kombinierbar mit anderen Abonnement-Gutscheinen

So lösen Sie Ihre eGutscheine ein:
Melden Sie sich mit Ihrer persönlichen Kundennummer über Ihren Account an. Wählen Sie Ihre Eintrittskarte(n) aus und akzeptieren Sie die AGB. Darauffolgend erscheinen Ihre ausgewählten Gutscheinnummern unter „Gutschein“.  Aktivieren Sie die Einlösung und die automatische Zuordnung über „Gutscheine einlösen“. Änderungen der Gutscheinauswahl sind über „Gutschein zurücknehmen“ möglich. Nun prüfen Sie Ihre Eingaben und bestellen Ihre Karten.
Zustellung / Abholung per Kaufbestätigung
Gegen eine Versandpauschale von 1,50 € können Eintrittskarten bzw. Geschenkgutscheine zugesandt werden, wenn der Zeitpunkt der Bestellung dies zulässt. Eine Haftung können die Staatstheater Stuttgart dafür nicht übernehmen.
Die Kaufbestätigung wird Ihnen automatisch per E-Mail an die von Ihnen eingetragene Mail-Adresse zugesandt, nachdem die zahlungspflichtige Bestellung ausgelöst wurde.
Mit Vorlage der ausgedruckten Kaufbestätigung können Eintrittskarten in der Theaterkasse bzw. an der entsprechenden Vorstellungskasse, Geschenkgutscheine ausschließlich in der Theaterkasse (Mo – Fr 10-19 Uhr, Sa 10-14 Uhr) abgeholt werden.
Nur ausgedruckte Eintrittskarten gelten als Fahrscheine in den Verkehrsmitteln des VVS. Die ausgedruckten Kaufbestätigungen werden als Fahrtberechtigungen im VVS nicht akzeptiert.

Print@Home
Gültig ab Vorverkaufsbeginn. Bei uns können Sie print@home-Eintrittskarten rund um die Uhr online kaufen und selbst ausdrucken.
Dieser Buchungsservice steht Ihnen ohne Aufpreis bis 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn zu Verfügung und wird während der Buchung über die Auswahl der Versandart festgelegt.
Nach Abschluss des Kaufvorgangs wird die gewünschte print@home-Eintrittskarte als pdf-Datei angezeigt und kann sofort ausgedruckt werden.
Sie erhalten außerdem eine Kaufbestätigung an die von Ihnen hinterlegte Mail-Adresse mit der Eintrittskartendatei im Anhang.
Die Personalisierung jeder Karte mit Name und Geburtsdatum zum Schutz des Käufers verhindert eine missbräuchliche Vervielfältigung.
Jede print@home-Eintrittskarte berechtigt zum einmaligen Einlass nur in Zusammenhang mit einem gültigen Ausweis.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren telefonischen Kartenverkauf (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr).

print@home-Eintrittskarte = Fahrausweis
Ihre print@home-Eintrittskarte gilt ohne Aufpreis als Fahrkarte für  den öffentlichen Nahverkehr im VVS und wird automatisch auf der print@home-Eintrittskarte mit angedruckt. Bitte beachten Sie die notwendige Personalisierung während des Buchungsvorgangs.
Späteinlass
kann für bestimmte Vorstellungen ausgeschlossen sein. Unser telefonischer Kartenservice (0711. 20 20 90, Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr) gibt Ihnen gerne Auskunft!
Bezahlung
Mit Kreditkartenzahlung (VISA, Master, AMEX) oder per Bankeinzug/SEPA-Lastschriftverfahren (Nicht bei Neukunden. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an den telefonischen Kartenservice [0711. 20 20 90] ).
Rückgaben / Umtausch
Wir bitten Sie, vor dem Aktivieren der zahlungspflichtigen Bestellung Ihre Angaben genau zu prüfen, da Eintrittskarten und Gutscheine weder zurückgenommen noch umgetauscht werden können.

Technische Anforderungen / Hinweise und Datenschutz
Noch Fragen? 0711. 20 20 90
Mo – Fr 10-20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
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Informationen
Opernhaus
Premiere
22. Januar 2012
Dauer
I. Akt: ca. 1 Std. 30 Min.
Pause (nach dem I. Akt): ca. 30 Min.
II. Akt: ca. 1 Std.
Besetzung
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Musikalische Leitung: Gabriele Ferro, Regie: Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne und Kostüme: Anna Viebrock, Licht: Reinhard Traub, Chor: Johannes Knecht, Dramaturgie: Sergio Morabito, Angela Beuerle

Amina: Ana Durlovski, Elvino: Gergely Németi, Rodolfo: Adam Palka, Lisa: Catriona Smith, Teresa: Helene Schneiderman, Alessio: Motti Kastón, Mit: Staatsopernchor Stuttgart, Staatsorchester Stuttgart

Die Nachtwandlerin

La Sonnambula

Von Vincenzo Bellini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln


AUFFÜHRUNG DES JAHRES 2012

"FAUST"-PREIS FÜR ANA DURLOVSKI FÜR IHR ROLLENPORTRAIT DER AMINA

Ausgerechnet in das Waisenmädchen Amina hat sich der junge reiche Grundbesitzer Elvino, die beste Partie im Dorf, verliebt. Das ungleiche Paar bewegt sich auf dem unsicheren Terrain der Pubertät, dem Schwebezustand zwischen Melancholie und Aufbruchstimmung, Trotz und Verunsicherung, Selbstaufgabe und Neuerfindung. Amina arbeitet für ihre Ziehmutter Teresa in der Wassermühle eines Alpentals. Um sie heiraten zu können, hat Elvino seine Verlobung mit der Wirtin Lisa gelöst. Für zusätzliche Verwirrung sorgen die nächtlichen Besuche einer Untoten sowie das Eintreffen eines Fremden, dessen Vergangenheit mit der Geschichte des Dorfes auf undurchsichtige Weise verknüpft ist. Als der Fremde in Lisas Gasthof absteigt und Amina in seinem Bett schlafend aufgefunden wird, zerbricht die Beziehung an Elvinos Eifersucht. Am Ende legt die verstoßene Amina – wie Kleists Käthchen von Heilbronn – eine riskante Unschuldsprobe ab. Der Jubel über die wieder mögliche Hochzeit mit Elvino reißt die Schlafwandlerin aus ihrer Trauer: Ein Traum, was sonst!

Die 1831 in Mailand uraufgeführte Sonnambula wurde zu einem Welterfolg des Belcanto, der dem Werk treu geblieben ist, wann immer sich eine kongeniale Sängerin der Titelpartie annahm. In der Traumzeit von Bellinis »unendlichen Melodien« fand die Trance der absturzgefährdeten Nachtwandlerin und mit ihr die Krise der Adoleszenz zu wahrhaft atemberaubendem Ausdruck.

REINGEHÖRT!

Eine Einführung zum Stück findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

Hier können Sie sich aber auch bereits im Vorfeld und bequem zu Hause auf Ihren Theaterbesuch einstimmen und Wissenswertes zur Inszenierung erfahren:

NACH(T)GESPRÄCH

Die Regisseure, Dramaturgen, Sänger und Dirigenten der Produktion beantworten Fragen der Zuschauer. Wir freuen uns auf Ihren Einspruch, Zuspruch und Widerspruch!

ALS DVD ERHÄLTLICH!


Die Stuttgarter Produktion

Die Nachtwandlerin
(La sonnambula)

ist auf DVD (24,90 Euro) und auf Blue-ray Disc (29,90 Euro) im Theatershop (Theaterpassage) erhältlich.


Bildergalerie
Video


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PRESSESTIMMEN
Stuttgarter Nachrichten, 24.01.2012
"Dieser Abend ist unglaublich."
Die Deutsche Bühne (online), 25.01.2012
„Grandios mit welcher Präzision und Wärme hier Menschen porträtiert werden. Und mit welch zwingender Folgerichtigkeit aus der Musik heraus dabei zunächst eine außergewöhnliche Geschichte anrührend erzählt wird.“
Süddeutsche Zeitung, 24.01.2012
„Vor zehn Jahren schon inszenierte Wieler zusammen mit seinem Dramaturgen-Kompagnon Sergio Morabito Bellinis ‚Norma‘, die ‚Sonnambula‘ gerät zu einem noch größeren Triumph. Nicht nur fürs Regieduo, sondern fürs ganze Ensemble, das ein ans Herz gehendes Wunder im Zusammenspiel von Bühne und Orchester, von Gesang und Spiel produziert.“
Musik & Theater, 01.04.2012
„Diese Aufführung ist so überzeugend, dass sie Maßstäbe setzt für einen heutigen Umgang mit den Belcanto-Stücken.“
Stuttgarter Zeitung, 24.01.2012
„So fügte sich zum Ganzen, was nur selten sich rundet: Musiktheater als ein szenisch und musikalisch erfüllter Augenblick. Ein großartiger Start für Jossi Wieler, den Intendanten-Regisseur."
merkur-online, 24.01.2012
„Liebevoll, aus tiefstem Wissen um menschliche Abgründe und Unzulänglichkeiten heraus gestaltet, dabei so detailwütig, dass man dem hintersten Sänger des wunderbaren Chores einen Solo-Vertrag auf die Bühne reichen möchte."
Fränkische Nachrichten, 24.01.2012
„Ist ‚La Sonnambula‘ schon als Regiearbeit außergewöhnlich, so wird sie durch die musikalische Interpretation zum Meisterstück.“
Eßlinger Zeitung, 24.01.2012
„Gabriele Ferro sorgte am Pult so umsichtig wie hellhörig dafür, dass das Staatsorchester mit fein abgetönter Palette den ganzen Klangreichtum dieser ‚Nachtwandlerin‘ zutage förderte.“
Neue Zürcher Zeitung, 25.01.2012
„Wie Gabriele Ferro die Tempi zurückhält und sie in Beziehung zueinander bringt, so dass die reich geschichteten Nummern ihre Kontur erhalten, das macht ihm so rasch keiner nach.“
Financial Times Deutschland, 24.01.2012
„Das Ereignis des Abends heißt Ana Durlovski. Die Mazedonierin demonstriert in der Titelrolle unübertrefflich, was Belcanto bedeutet.“
Stuttgarter Nachrichten, 24.01.2012
„Als Amina ist Ana Durlovski mit ihrer farbreichen Mittellage, mit ihrer ansatzlosen, präzisen Tonproduktion  und mit ihrer selbst in leisesten Passagen strahlkräftigen Höhe eine Idealbesetzung."
Süddeutsche Zeitung, 25.01.2012
„Luciano Botelho verfügt über einen schwerelos hohen Tenor, dem alles erdenkliche Strahlen innewohnt, der Leidenschaft mit Leichtgläubigkeit verbindet."
Südwest Presse, 24.01.2012
„Bestaunenswert der Bassist Liang Li mit der kolossalen Rodolfo-Arie.“
Badische Neueste Nachrichten, 24.01.2012
„Catriona Smith singt mit der aufgekratzten Ekstase einer wirklichen seconda Donna und gestaltet die Lisa mit allen Nuancen einer verzweifelt Liebenden und Hoffenden, die vor Freude auf der Stelle trippelt, als Elvino sie doch noch zu nehmen scheint.“
merkur-online, 23.01.2012
„Helene Schneiderman ist als Teresa eine Erni-Singerl-Wiedergängerin und füllt dabei die Bühne, als habe sie drei Arien zur Verfügung – dabei sind es nur drei Solo-Stellen.“
Die Deutsche Bühne (online), 25.01.2012
„Die Stuttgarter feierten (nach Andrea Moses‘ Fausts Verdammnis) nun auch Jossi Wieler für einen überzeugenden Auftakt einer durchdacht geplanten und unaufgeregt begonnenen neuen Wegstrecke der Stuttgarter Oper.“
HANDLUNG
ERSTER AKT

Introduktion  Lisa, die Gastwirtin, hört Rufe, die Amina zu ihrer bevorstehenden Hochzeit mit Elvino beglückwünschen. Amina ist ein Waisenmädchen und arbeitet in der Mühle ihrer Ziehmutter Teresa. Der junge Grundbesitzer Elvino ist der reichste Mann im Dorf.
 
Kavatine  Bevor er sich in Amina verliebt hat, war Elvino mit Lisa liiert. Lisa darf ihren Schmerz und ihre Wut nicht zeigen.
 
Stretta  der Introduktion: Alessio hat mit den Bewohnern des Dorfes ein Lied zu Ehren des Brautpaares einstudiert. Alessio, der selbst hartnäckig um Lisa wirbt, wird von ihr wieder einmal brüsk zurückgewiesen.
 
Rezitativ und Kavatine  Amina erscheint. Sie bedankt sich bei den Dorfbewohnern für das Lied und bei ihrer Adoptivmutter Teresa für ihre Aufnahme und Erziehung.
 
Rezitativ  Amina bedankt sich bei Alessio und wünscht ihm, bald mit Lisa glücklich zu werden. Von der früheren Liaison ihres Bräutigams mit Lisa weiß sie als Einzige nichts. Der Notar erscheint.
 
Rezitativ und Duett  Elvino entschuldigt sich für seine Verspätung: Er habe am Grab der Mutter deren Segen für seine Hochzeit erbeten. Der Ehekontrakt wird aufgesetzt. Elvino bringt seine Güter mit in die Ehe, Amina besitzt nichts. Der Vertrag wird von Elvino und – für Amina – von Teresa unterzeichnet sowie von den Trauzeugen Alessio und Lisa. Elvino schenkt seiner Braut den Ring seiner Mutter und einen Veilchenstrauß.
 
Rezitativ und Kavatine  Elvino lädt alle zur kirchlichen Trauung am nächsten Morgen ein. Da erscheint ein Unbekannter. Er fragt, wie weit es noch zum Schloss sei. Lisa rät ihm, aufgrund der vorgerückten Stunde in ihrem Gasthaus zu übernachten. Der Fremde scheint sich im Dorf auszukennen. Als er Amina sieht, fühlt er sich an ein Mädchen erinnert, das er als junger Mann geliebt hat. Sie weckt in ihm lange vergessene Gefühle.
 
Rezitativ und Chor  Der Fremde erfährt, dass der alte Graf verstorben ist, ohne je wieder Nachricht von seinem verschollenen Sohn erhalten zu haben. Der Fremde behauptet zu wissen, dass dieser Sohn am Leben sei. Teresa fordert alle auf, sich zurückzuziehen: die Geisterstunde rücke heran. Ungläubig erfährt der Fremde von einer Toten, deren Geist das Dorf heimsucht.

Rezitativ und Duett  Alle ziehen sich zurück. Der Fremde geht mit Lisa ins Gasthaus, nicht ohne Amina noch einmal tief in die Augen geblickt zu haben. Amina und Elvino bleiben heimlich zurück. Bebend vor Eifersucht macht Elvino Amina heftigste Vorwürfe über ihre Freundlichkeit dem Fremden gegenüber.

Szene und Finale  In Lisas Gasthaus eröffnet diese dem Fremden, dass er erkannt worden ist: Er ist Rodolfo, der Sohn des Grafen. Ihre erotische Annäherung wird von einem Geräusch unterbrochen. Bevor Lisa das Zimmer verlässt, beobachtet sie, wie Amina durch das Fenster in das Zimmer steigt. Die schlafwandelnde Amina hält Rodolfo für Elvino und imaginiert die Hochzeitsnacht ihrer Träume. Als Rodolfo Stimmen hört, versteckt er sich. Die Dorfbewohner haben sich versammelt, um den Erben des alten Grafen im Schlaf zu überraschen. Doch statt Rodolfo liegt eine Frau in seinem Bett. Lisa führt Elvino herein und deckt die schlafende Amina auf. Amina erwacht und weiß nicht, wie sie hergekommen ist. In aller Augen ist Aminas Untreue offenbar. Teresa bedeckt Aminas Blöße mit einem Kleidungsstück, das Lisa bei ihrer Annäherung an Rodolfo verloren hat.
 
 
ZWEITER AKT:

Introduktions-Chor  Die Dorfleute wollen den kompromittierten Grafen Rodolfo unter Druck setzen, um Amina zu rehabilitieren.
 
Szene und Arie  Teresa will mit Amina ebenfalls Rodolfo aufsuchen. Da erscheint Elvino. Aminas Unschuldsbeteuerungen weist er abermals zurück. Die Dorfbewohner kommen mit der Nachricht, der Graf habe Amina für unschuldig erklärt. Doch der wütende Elvino entreißt Amina den Ring seiner Mutter.
Szene und Arie  Wieder belästigt Alessio Lisa mit seinem Heiratswunsch. Da erfahren sie, dass Elvino Lisa zu seiner neuen Braut gewählt hat. Lisa ist bereit.

Quartett  Auf dem Weg zur Kirche werden Elvino und Lisa von Rodolfo aufgehalten. Er erklärt, dass Amina eine Schlafwandlerin ist. Niemand glaubt ihm und er wird ausgelacht. Da kommt Teresa und bittet um Ruhe, denn die schwer erkrankte Amina sei endlich eingeschlafen. Als Teresa erfährt, dass Lisa und Elvino zur Trauung unterwegs sind, beweist sie mit dem im Zimmer des Grafen gefundenen Kleidungsstück, dass auch Lisa dort gewesen sein muss. Elvino quälen Zweifel an der Treue der Frauen – und an seinem eigenen Verhalten.
 
Szene und Finalarie  Amina offenbart im Fieberdelirium eine andere Wahrheit. Man beschließt erneut ihre Hochzeit mit Elvino. Als sie wieder zu sich kommt, erwacht sie – verheiratet.